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Entwurf für eine Charta für das Berliner Stadtgrün

Kommentieren Sie hier den Entwurf der Charta für das Berliner Stadtgrün

Die Beteiligung ist aktuell nicht möglich. Sie hat am geendet.
Zweite Phase der Beteiligung
Sie sind eingeladen, eigene Vorschläge und Anmerkungen zum Charta -Entwurf einzubringen, indem Sie einzelne oder mehrere Aspekte kommentieren.

8 - Privates Grün in Wohnquartieren und Gewerbegebieten vielfältiger machen

Private Grünflächen in Wohnquartieren und Gewerbegebieten prägen Berlins Grün maßgeblich mit. Gärten, Höfe, Abstandsgrün, Balkone und Dachgärten sind wichtiger Bestandteil der Lebens­welt vieler Bewohner*innen. Für Berufstätige sind sie Pausenflächen und Erholungsraum. Sie bergen darüber hinaus ein hohes Potenzial, Biodiversität zu steigern, die Klimaanpassung und das nachbarschaftliche Miteinander zu fördern. Mit ihrer Aktivierung wird das Prinzip der Gleichzeitig­keit von Stadt- und Grünentwicklung gefördert.

  • Durch Anreizprogramme, Beratung und Hilfestellungen wird das private Engagement für ein besseres Stadtgrün auf den privaten Grundstücken gefördert. Gleichzeitig wird zu prüfen sein, mit welchen Planungsinstrumenten diese Potenziale aktiviert werden können.
  • Hofflächen von Mehrfamilienhäusern werden vermehrt entsiegelt und den Haus­bewohner*innen zum Gärtnern zur Verfügung gestellt. 
  • Die Freiflächen der Gewerbegebiete werden hinsichtlich ihrer Freiraumpotenziale von den Dächern bis zu den Freiflächen aktiviert, hierzu werden vermehrt Kooperationen mit der Wirt­schaft angeregt und gefördert.

Abstandsflächen werden als nutzbares Grün aktiviert. Wegeverbindungen und Durchgänge in den Siedlungsgebieten werden gesichert und weiter qualifiziert.