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Entwurf für eine Charta für das Berliner Stadtgrün

Kommentieren Sie hier den Entwurf der Charta für das Berliner Stadtgrün

Die Beteiligung ist aktuell nicht möglich. Sie hat am geendet.
Zweite Phase der Beteiligung
Sie sind eingeladen, eigene Vorschläge und Anmerkungen zum Charta -Entwurf einzubringen, indem Sie einzelne oder mehrere Aspekte kommentieren.

5 - Gestalt- und Nutzungsqualitäten steigern

Grüne Stadträume verändern sich, die Vegetation wächst, Ausstattungselemente altern, das städte­bauliche Umfeld entwickelt sich weiter und nicht zuletzt wandeln sich die Nutzungs­ansprüche. Parks und Grünflächen sind zunehmend auch Orte für Sport und Bewegung, für Kultur und Alltagsmobilität. Eine Basis dafür ist, Grünflächen so zu qualifizieren, dass sie den vielfältigen Ansprüchen gerecht werden.

Das bestehende Stadtgrün muss erneuert, angepasst und weiterentwickelt werden. Das Stadtgrün ist eine kontinuierliche Gestaltungsaufgabe grüner Baukultur.

Gleichzeitig sollen in den Stadtquartieren, die qualitative und quantitative Freiraumdefizite und Umweltbelastungen aufweisen, mit einer besonderen Priorität Maßnahmen für das Stadtgrün initiiert werden. So kann die Umweltgerechtigkeit in der Stadt gefördert werden.

 

Qualitätsoffensive für das Berliner Stadtgrün

Eine „Qualitätsoffensive für das Berliner Stadtgrün“ wird angeschoben und verstetigt. Eine Qualitäts­offensive bedarf einer Verlässlichkeit und Dauerhaftigkeit.

  • Im Rahmen der „Qualitätsoffensive für das Berliner Stadtgrün“ werden Gestaltqualität und Nutzbarkeit der Freiräume erhöht. Ein Augenmerk liegt dabei auch auf dem garten­historischen Erbe, um die überlieferten Qualitäten zu sichern und weiterzuentwickeln.
  • Viele öffentliche Parkanlagen, Sport- und Spielplätze Berlins bedürfen einer Grundinstand­setzung und Ertüchtigung. Mit der „Qualitätsoffensive für das Berliner Stadtgrün“ wird die Grünanlagensanierung und -unterhaltung deutlich ausgeweitet.
  • Eine nachhaltige Planung und Unterhaltung des Stadtgrüns erfolgt unter Berücksichtigung der (natürlichen) Lebenszyklen. Neubau, Sanierung und Pflege werden aufeinander abgestimmt, die Gestaltungs- und Nutzungsqualtäten gesteigert. Somit wird die grüne Baukultur erhöht.