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Stand der Planung

Die Freiflächen des Sportplatzes Maybachufer werden neu gestaltet. Damit soll neben dem Schul- und Vereinssport auch der Individualsport inklusive Angebote erhalten. Neben der Möglichkeit, sich auf mein.berlin.de über die vorgesehene Entwurfsplanung zu informieren und Kommentare abzugeben, können Sie sich die Pläne auch vor Ort im Raum für Beteiligung Neukölln (Jonasstraße 26, 12053 Berlin) ansehen. Das Team vor Ort unterstützt Sie bei Bedarf gerne bei der Einsichtnahme oder Äußerung Ihrer Hinweise.

Informieren und mitreden!

Hier können Sie sich über den Planungsstand informieren sowie Hinweise und Kommentare abgeben.

abgeschlossen –

Ausgangslage, Leitidee und Vorentwurf

Hinweis: 

Es handelt sich um einen Vorentwurf. Er führt die Planungen und Ergebnisse aus der ersten Beteiligung zusammen. Die vorgestellten Angebote werden angestrebt. Bei der weiteren Planung und der Prüfung der Machbarkeit kann es noch zu Änderungen kommen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Es sollen inklusive Räume geschaffen werden, in denen Menschen unabhängig von ihrer sozialen oder kulturellen Herkunft, ihrem Alter oder ihrer Lebenssituation gemeinsam aktiv sein können.
  • Das Kunstrasenfeld, die Rundlaufbahn, die Weitsprunganlage und die Sitzstufen bleiben erhalten.
  • Im Süden entsteht ein Bewegungsband mit einer 200 Meter langen Laufrunde und vielen Sport- und Bewegungsangeboten.
  • Im Innenraum der Laufbahn kommt im Osten ein Basketballfeld dazu.
  • Die Anlage wird zur Umgebung geöffnet. An der Pflügerstraße entsteht ein Vorplatz als Treffpunkt.
  • Es werden keine Bäume gefällt. Zusätzlich sind neue Bäume geplant.
  • Viele Angebote sind ohne Anmeldung, ohne Ausrüstung und barrierefrei nutzbar.

Ausgangslage

Die Sportanlage wird vor allem durch das Kunstrasenfeld mit Rundlaufbahn geprägt. Nach außen hin wirkt sie abgeschlossen. Die Flächen neben dem Spielfeld werden kaum genutzt und es gibt nur wenige Verbindungen zu den umliegenden Bereichen.

Die Planung baut auf dem Bestand auf. Erhalten bleiben die Rundlaufbahn, das Kunstrasenfeld, die Weitsprunganlage im westlichen Innenraum und die beiden Sitzstufenanlagen. Neu gestaltet werden die Fläche im Süden, die östliche Fläche im Innenraum der Rundlaufbahn sowie der östliche Randbereich.

Leitidee

Die bestehenden Sportflächen öffnen sich zu den neuen Flächen hin. Die Stahlbarriere am östlichen Rand wird abschnittsweise geöffnet. Am Eingang an der Pflügerstraße entsteht ein Vorplatz als Treffpunkt. Im Süden entsteht ein zusammenhängendes Bewegungsband mit einer 200 Meter langen Laufrunde.

Erläuterung des Vorentwurfs

Vorentwurf

Klicken Sie auf die obenstehende Grafik, um zur Detailansicht des Plans zu gelangen.

 

Bewegungsband im Süden

Eine 200 Meter lange Laufrunde mit Kunststoffbelag bildet eine geschlossene Schleife. Sie ist Weg und Sportangebot zugleich. Wer nicht an einem Gerät trainieren möchte, läuft oder geht die Runde. Bodenmarkierungen mit Fitnessübungen und Hüpfspielen am Rand machen die Runde zum Zirkeltraining.

 

Innerhalb der Schleife (von West nach Ost):

  • Boulodrome mit zwei Bahnen
  • Soccer Court (kleiner Fußballplatz)
  • Calisthenics-Anlage
  • Bodentrampoline
  • Beachvolleyballfelder
  • Boulderblock, Schachfeld und Tischtennisplatte
  • Kunststofffläche mit Teqball-Platte 
  • Bodenmarkierungen für Tanzschritte

 

Auf der Südseite der Schleife:

  • Einzelne Calisthenics-Geräte
  • Zwei Kugelstoßringe
  • 3-Stufen-Reck
  • Mobility-Station (Trainingsstation für aktive Beweglichkeit)

 

Außerdem:

  • Motorikstrecke: 
    Nach Osten zweigt eine Strecke ab, deren Belag sich hebt und senkt. Sie führt bis zum Vorplatz.
  • Ruhebereich: 
    Nördlich der Schleife liegt unter den Bäumen ein ruhiger Bereich zum Dehnen und Mobilisieren. Der Steinkreis dort eignet sich als Sammelpunkt.
  • Sportwiese: 
    Westlich des Bewegungsbands liegt eine Wiese für freies Bewegungsspiel. Sie bietet Platz für Softball mit zwei Batting Cages (umnetzte Bereiche zum Schlagtraining), Bullpen (Bereich zum Üben des Werfens) und Base Running (Laufwege zwischen Spielmalen). Die Fläche bleibt außerdem für eine mögliche Sporthalle frei. Ein Weg um die Wiese verlängert die Laufrunde.

 

Vertiefungsbereich - Vorplatz

 

Vertiefungsbereich - Zentrum

 

Vertiefungsbereich - Zentrum

 

Vertiefungsbereich - Vorhaltefläche Typensporthalle

Klicken Sie auf die jeweilige obenstehende Grafik, um zur Detailansicht zu gelangen.

 

Innenraum der Laufbahn

  • Westen: Die bestehende Weitsprunganlage bleibt, wie sie ist.
  • Osten (neu): Ein Basketballfeld (24 × 13 Meter) mit zwei Korbanlagen und zwei Streetball-Körben. Zwei weitere Körbe hängen zudem niedriger (für Rollstuhlbasketball und für Kinder zum Spielen).

 

Vertiefungsbereich - Östliches Segment

Klicken Sie auf die obenstehende Grafik, um zur Detailansicht zu gelangen.

 

Östlicher Streifen zwischen Laufbahn und Grünzug

  • Tischtennisplatten auf der bestehenden Pflasterfläche
  • Zwei Hängematten entlang des neuen Wegs
  • Abschnittsweise Öffnung der Stahlbarriere zur Laufbahn

 

Vorplatz an der Pflügerstraße

  • Fahrradstellplätze
  • Möglicher Standort für einen Trinkbrunnen
  • Möglicher Standort für eine Toilette und einen Geräteschuppen

 

Abgrenzung der Flächen für den Vereins- und Breitensport

Ein Teil der Anlage bleibt dem Vereins- und Schulsport vorbehalten. Der andere Teil steht künftig allen offen. Ein Zaun mit Toren trennt die beiden Bereiche. Im Plan ist er blau dargestellt.

 

So verläuft der Zaun:

  • Von der Pflügerstraße entlang der bestehenden Hecke bis zur südlichen Tribüne,
  • An der Tribüne entlang nach Osten,
  • Auf Höhe des östlichen Halbrunds zweimal quer über die Laufbahn,
  • Dann nach Norden bis zum bestehenden Zaun am Maybachufer.

 

Was das bedeutet:

  • Der Trainings- und Spielbetrieb des Fußballklubs NFC Rot-Weiß Berlin 1932 e.V. und die neuen offenen Angebote sind klar voneinander getrennt.
  • Die Laufbahn bleibt für das Fußballtraining und den Schulsport nutzbar.
  • Im Breitensportbereich an der Pflügerstraße bietet der neue Soccer Court eine zusätzliche Möglichkeit, Fußball zu spielen.

 

Zugänge über die Pflügerstraße:

  • Vereinsbereich: 
    über den bestehenden Eingang am Vereinshaus
  • Offener Bereich: 
    über einen neuen Eingang am südöstlichen Ende, in der Nähe der Ecke Weichselstraße/Pflügerstraße

Somit sind die Bereiche unabhängig voneinander erreichbar.

 

Barrierefreiheit
Die Planung behandelt die Barrierefreiheit als Teil der Erschließung und nicht über einzelne Spezialgeräte.

  • Ebene Wege: Die 200-Meter-Rundlaufstrecke ist durchgehend eben und fest. Sie verbindet fast alle Angebote im Süden und führt als Motorikstrecke bis zum Vorplatz. Mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen kommt man überall hin.
  • Kurze Wege zum Eingang: Toilette, Trinkbrunnen und Fahrradstellplätze sind direkt am Eingang geplant.
  • Sitzblöcke entlang der Runde ermöglichen Pausen. So können auch Menschen, die nur kurze Strecken gehen können, die ganze Anlage erreichen.
  • Ohne Ausrüstung, Anmeldung oder Begleitung nutzbar sind die Bodenmarkierungen (Fitness, Tanz, Hüpfspiele, Schach), der Ruhebereich, die Mobility-Station, die Motorikstrecke, der Steinkreis und der Boulderblock. Der Boulderblock ist bodennah und braucht weder Seil noch zweite Person.
  • Parasport: Rollstuhlbasketball; Tischtennis lässt sich im Stehen und im Sitzen spielen; für Teqball besteht ein eigenes Para-Regelwerk mit zwei Startklassen, gespielt wird auf derselben Platte, ohne Körperkontakt und geschlechtsunabhängig; das Boulodrome ist altersübergreifend nutzbar und stellt nur geringe körperliche Anforderungen.

 

Bäume, Schatten und Regenwasser

  • Keine Fällungen: Der Baumbestand bleibt vollständig erhalten. Er bietet Erholung und künftig immer wichtigeren Schatten.
  • Neue Bäume: Im Bewegungsband werden zusätzlich Bäume gepflanzt. So entstehen mittelfristig Schattenplätze dort, wo am meisten los ist.
  • Tiere: Ein faunistisches Gutachten erfasst, welche Tiere auf dem Gelände leben, damit ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden.
  • Regenwasser: Das Regenwasser versickert wie heute vor Ort. Neue Flächen erhalten wasserdurchlässige Beläge, zum Beispiel Ökopflaster. Eine Einleitung in die Kanalisation ist nicht nötig.

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