Erläuterung des Vorentwurfs
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Bewegungsband im Süden
Eine 200 Meter lange Laufrunde mit Kunststoffbelag bildet eine geschlossene Schleife. Sie ist Weg und Sportangebot zugleich. Wer nicht an einem Gerät trainieren möchte, läuft oder geht die Runde. Bodenmarkierungen mit Fitnessübungen und Hüpfspielen am Rand machen die Runde zum Zirkeltraining.
Innerhalb der Schleife (von West nach Ost):
- Boulodrome mit zwei Bahnen
- Soccer Court (kleiner Fußballplatz)
- Calisthenics-Anlage
- Bodentrampoline
- Beachvolleyballfelder
- Boulderblock, Schachfeld und Tischtennisplatte
- Kunststofffläche mit Teqball-Platte
- Bodenmarkierungen für Tanzschritte
Auf der Südseite der Schleife:
- Einzelne Calisthenics-Geräte
- Zwei Kugelstoßringe
- 3-Stufen-Reck
- Mobility-Station (Trainingsstation für aktive Beweglichkeit)
Außerdem:
- Motorikstrecke:
Nach Osten zweigt eine Strecke ab, deren Belag sich hebt und senkt. Sie führt bis zum Vorplatz. - Ruhebereich:
Nördlich der Schleife liegt unter den Bäumen ein ruhiger Bereich zum Dehnen und Mobilisieren. Der Steinkreis dort eignet sich als Sammelpunkt. - Sportwiese:
Westlich des Bewegungsbands liegt eine Wiese für freies Bewegungsspiel. Sie bietet Platz für Softball mit zwei Batting Cages (umnetzte Bereiche zum Schlagtraining), Bullpen (Bereich zum Üben des Werfens) und Base Running (Laufwege zwischen Spielmalen). Die Fläche bleibt außerdem für eine mögliche Sporthalle frei. Ein Weg um die Wiese verlängert die Laufrunde.
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Innenraum der Laufbahn
- Westen: Die bestehende Weitsprunganlage bleibt, wie sie ist.
- Osten (neu): Ein Basketballfeld (24 × 13 Meter) mit zwei Korbanlagen und zwei Streetball-Körben. Zwei weitere Körbe hängen zudem niedriger (für Rollstuhlbasketball und für Kinder zum Spielen).
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Östlicher Streifen zwischen Laufbahn und Grünzug
- Tischtennisplatten auf der bestehenden Pflasterfläche
- Zwei Hängematten entlang des neuen Wegs
- Abschnittsweise Öffnung der Stahlbarriere zur Laufbahn
Vorplatz an der Pflügerstraße
- Fahrradstellplätze
- Möglicher Standort für einen Trinkbrunnen
- Möglicher Standort für eine Toilette und einen Geräteschuppen
Abgrenzung der Flächen für den Vereins- und Breitensport
Ein Teil der Anlage bleibt dem Vereins- und Schulsport vorbehalten. Der andere Teil steht künftig allen offen. Ein Zaun mit Toren trennt die beiden Bereiche. Im Plan ist er blau dargestellt.
So verläuft der Zaun:
- Von der Pflügerstraße entlang der bestehenden Hecke bis zur südlichen Tribüne,
- An der Tribüne entlang nach Osten,
- Auf Höhe des östlichen Halbrunds zweimal quer über die Laufbahn,
- Dann nach Norden bis zum bestehenden Zaun am Maybachufer.
Was das bedeutet:
- Der Trainings- und Spielbetrieb des Fußballklubs NFC Rot-Weiß Berlin 1932 e.V. und die neuen offenen Angebote sind klar voneinander getrennt.
- Die Laufbahn bleibt für das Fußballtraining und den Schulsport nutzbar.
- Im Breitensportbereich an der Pflügerstraße bietet der neue Soccer Court eine zusätzliche Möglichkeit, Fußball zu spielen.
Zugänge über die Pflügerstraße:
- Vereinsbereich:
über den bestehenden Eingang am Vereinshaus - Offener Bereich:
über einen neuen Eingang am südöstlichen Ende, in der Nähe der Ecke Weichselstraße/Pflügerstraße
Somit sind die Bereiche unabhängig voneinander erreichbar.
Barrierefreiheit
Die Planung behandelt die Barrierefreiheit als Teil der Erschließung und nicht über einzelne Spezialgeräte.
- Ebene Wege: Die 200-Meter-Rundlaufstrecke ist durchgehend eben und fest. Sie verbindet fast alle Angebote im Süden und führt als Motorikstrecke bis zum Vorplatz. Mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen kommt man überall hin.
- Kurze Wege zum Eingang: Toilette, Trinkbrunnen und Fahrradstellplätze sind direkt am Eingang geplant.
- Sitzblöcke entlang der Runde ermöglichen Pausen. So können auch Menschen, die nur kurze Strecken gehen können, die ganze Anlage erreichen.
- Ohne Ausrüstung, Anmeldung oder Begleitung nutzbar sind die Bodenmarkierungen (Fitness, Tanz, Hüpfspiele, Schach), der Ruhebereich, die Mobility-Station, die Motorikstrecke, der Steinkreis und der Boulderblock. Der Boulderblock ist bodennah und braucht weder Seil noch zweite Person.
- Parasport: Rollstuhlbasketball; Tischtennis lässt sich im Stehen und im Sitzen spielen; für Teqball besteht ein eigenes Para-Regelwerk mit zwei Startklassen, gespielt wird auf derselben Platte, ohne Körperkontakt und geschlechtsunabhängig; das Boulodrome ist altersübergreifend nutzbar und stellt nur geringe körperliche Anforderungen.
Bäume, Schatten und Regenwasser
- Keine Fällungen: Der Baumbestand bleibt vollständig erhalten. Er bietet Erholung und künftig immer wichtigeren Schatten.
- Neue Bäume: Im Bewegungsband werden zusätzlich Bäume gepflanzt. So entstehen mittelfristig Schattenplätze dort, wo am meisten los ist.
- Tiere: Ein faunistisches Gutachten erfasst, welche Tiere auf dem Gelände leben, damit ihre Bedürfnisse berücksichtigt werden.
- Regenwasser: Das Regenwasser versickert wie heute vor Ort. Neue Flächen erhalten wasserdurchlässige Beläge, zum Beispiel Ökopflaster. Eine Einleitung in die Kanalisation ist nicht nötig.





