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Stand der Planung

Die Freiflächen des Sportplatzes Maybachufer werden neu gestaltet. Damit soll neben dem Schul- und Vereinssport auch der Individualsport inklusive Angebote erhalten. Neben der Möglichkeit, sich auf mein.berlin.de über die vorgesehene Entwurfsplanung zu informieren und Kommentare abzugeben, können Sie sich die Pläne auch vor Ort im Raum für Beteiligung Neukölln (Jonasstraße 26, 12053 Berlin) ansehen. Das Team vor Ort unterstützt Sie bei Bedarf gerne bei der Einsichtnahme oder Äußerung Ihrer Hinweise.

Informieren und mitreden!

Hier können Sie sich über den Planungsstand informieren sowie Hinweise und Kommentare abgeben.

abgeschlossen –

Entwicklung der Planung seit der Beteiligung im Frühjahr 2026

Im Frühjahr 2026 haben Anwohnende sowie heutige und künftige Nutzende in der Quartiershalle auf dem Campus Rütli Ideen eingebracht. Parallel lief die Onlinebeteiligung hier auf mein.berlin.de und vor Ort im Raum für Beteiligung Neukölln. Alle Beiträge wurden vom Bezirksamt Neukölln und den Planenden gesichtet, geprüft und abgewogen.

 

Was sich geändert hat

  • Kurze Wege statt langem Pfad: 
    Der erste Entwurf sah zwölf Themenbereiche entlang eines langen Aktivpfads rund um das Gelände vor. Aus der Beteiligung heraus wurde deutlich, dass sich kürzere Wege gewünscht werden. Jetzt gibt es zwei kleinere Runden: die 200-Meter-Laufrunde und eine 300-Meter-Joggingstrecke. Die Stationen liegen dichter beieinander.
  • Weniger neue Flächen im Innenraum: 
    Ursprünglich sollten beide Flächen neben dem Spielfeld für Trendsportarten genutzt werden. Jetzt wird nur die östliche Fläche neu belegt, mit dem Basketballfeld.
  • Bäume bleiben: 
    Der Aktivpfad hätte Fällungen zum Maybachufer hin erfordert. Weil der Baumbestand zur Erholung und aus klimatischen Gründen wichtig ist, werden keine Bäume gefällt.

 

Schlüsse aus der ersten Beteiligung

  1. Was es in der Nähe schon gibt, wird nicht doppelt gebaut.
  2. Flächen, die für mehrere Zwecke genutzt werden können, haben Vorrang. Die Sportwiese beispielsweise dient dem Bewegungsspiel, dem Softball und als Reservefläche.
  3. Leicht zugängliche Angebote gehen vor spezialisierten Angeboten. Deshalb gibt es viele Bodenmarkierungen, Sitzgelegenheiten und frei nutzbare Strecken.

 

Warum nicht jeder Wunsch umgesetzt werden kann
Das Projekt wird mit Städtebaufördermitteln (Programm Lebendige Zentren) finanziert. Der finanzielle Rahmen ist somit vorgegeben. Ziel ist es, innerhalb dieses Rahmens möglichst viele und unterschiedliche Belange zu berücksichtigen, häufig genannte ebenso wie seltene.

Einige Ideen ließen sich nicht umsetzen, weil:

  • Bau, Pflege oder Instandhaltung zu teuer wären,
  • Der Lärmschutz an diesem Standort nicht oder nur schwer einzuhalten wäre,
  • Es das Angebot in der Umgebung schon gibt oder
  • Teile der Fläche für den Schul- und Vereinssport wichtig sind.

Die Anlage soll möglichst allen offenstehen: jederzeit, auch allein und ohne eigene Ausrüstung, Einweisung oder Buchung. Nicht jede Aktivität braucht dafür eine eigene Fläche. Vieles, was heute schon auf den Freiflächen stattfindet, bleibt dort weiterhin möglich.

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