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Tram 50 Taktverdichtung innerhalb und außerhalb der Stoßzeiten

Die Tram 50 fährt derzeit tags im 10-Minuten-Takt und abends im 20-Minuten-Takt. Insbesondere der 20-Minuten-Takt ist dermaßen unattraktiv, dass direkt der Umstieg aufs Auto eingepreist ist. 

Eine Verlängerung der Tram 50 in Richtung Blankenfelde/Reinickendorf ist vordringlich zu prüfen, um auch Ost-West-Pendlern und dem Freizeitverkehr ein Angebot zu machen, bei dem auf das Auto zu zumutbaren Bedingungen verzichtet werden kann. Die Stauprobleme lassen sich anders nicht lösen, und die Klimaschutzziele sind nur durch einen gestärkten Umweltverbund erreichbar, gerade in einer Großstadt, die im Norden absehbar noch stark wachsen wird. Jahrzehtelang wurde die Verkehrserschließung in dieser Region vernachlässigt. Nun muss größer gedacht und investiert werden. 

Begründung

Durch die großräumige Erschließung liegen an dieser Tramlinie zahlreiche Menschen an, viele von ihnen pendeln in Richtung Stadtzentrum oder in die anderen Himmelsrichtungen. Durch eine Taktverdichtung kann der Umstieg vom Auto auf den Umweltverbund erfolgen. 

Zusätzlich müssen Kleinbusse, gern sobald verfügbar auch autonom fahrende Elektrokleinbusse die flächigen Wohngebiete am nördlichen Rand der Strecke in Französisch Buchholz erschließen und passend an die Tramlinie anbinden. Heute bestehen hier teils Fußwegdistanzen von 15 bis 20 und teils 30 Minuten zur Tramstation. Das verhindert einen Umstieg auf den ÖPNV. 

 

 

julia_berlin erstellt am
Referenznr.: 2021-10650

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