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Pop-Up Zebrastreifen an der Kita Brüdergemeine Donaustraße / Wörnitzweg

nicht umgesetzt Donaustraße / Wörnitzweg 7.000€

Die Donaustraße in Neukölln verläuft parallel zwischen den viel befahrenen Hauptverkehrsachsen Sonnenallee und Karl-Marx-Straße. Das Verkehrsaufkommen durch KfZ ist laut Anwohnenden in den letzten Jahren zunehmend gestiegen.

Die Straße wird - nicht zuletzt seit den umfangreichen Bauarbeiten und damit verbundenen Sperrungen auf der Karl-Marx-Straße - von Autofahrenden unter anderem gern als Ausweichstrecke benutzt, das Tempolimit von 30 km/h wird dabei selten eingehalten.

In der Donaustraße 66 liegt die Kita Brüdergemeine, welche im Normalbetrieb knapp 100 Kinder betreut. Die Kinder müssen mit Eltern und Erzieher:innen häufig die Donaustraße Ecke Wörnitzweg überqueren. Die Überquerung ist für Kinder der Kita sowie alle anderen Überquerenden gefährlich, da sie nicht vor dem Autoverkehr geschützt sind. Durch parkende Autos und die Kreuzungssituation mit dem Wörnitzweg ist der Übergang zudem unübersichtlich.

Kitaleitung und Elternvertretung haben gemeinsam mit Vertreter/innen der Bürgerplattform WIN-Wir in Neukölln (v.a. Herrnhuter Brüdergemeine) und Anwohnenden dieses Problem zuletzt Ende 2019 in verschiedenen Treffen und kleinen Aktionen erörtert. Seitens der Neuköllner Bezirkspolitik wurde die Installation eines Zebrastreifens bisher als nicht bezahlbar bezeichnet.

Ich möchte daher die Installation eines Pop-Up Zebrastreifens an ebendieser Kreuzung vorschlagen. Möglicherweise kombiniert mit einem von den Kita-Kindern selbst gefertigten Schild oder Banner am Straßenrand, welches auf die Situation aufmerksam macht.

Der Pop-Up Zebrastreifen ermöglicht die Wirksamkeit eines markierten Fußgängerüberwegs zumindest temporär zu testen. Ein Mitwirken durch gemeinsames Illustrieren eines Banners erlaubt es außerdem, den Kindern eine Idee von demokratischer Teilhabe in Stadtentwicklungsprozessen zu vermitteln.

Julia F. bearbeitet am
Referenznr.: 2020-05934