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Einführung der Parkraumbewirtschaftung in Neukölln

laufend
Ort
Die Parkraumbewirtschaftung beginnt mit der Parkzone 105 (umfasst den Norden des Reuterkiezes) und der Parkzone 100 (Flughafen- und Donaukiez).
Thema
Stadtentwicklung, Verkehr
Laufzeit
Die Parkraumbewirtschaftung in Neukölln startet am 1.02.2024 mit den Parkzonen 105 „Reuterkiez“ und 100 „Flughafen- und Donaukiez". Im Anschluss wird die Parkraumbewirtschaftung nach und nach um eine weitere Parkzone ausgeweitet.
Kosten
Das Bezirksamt finanziert die Parkraumbewirtschaftung durch das Geld, das über Parkgebühren, Bewohnerparkausweisen und Ausnahmegenehmigungen eingenommen werden. Es werden voraussichtlich keine öffentlichen Mittel für die Parkraumbewirtschaftung benötigt.
Art der Beteiligung
Information (ohne Beteiligung)
Referenznr.
2023-00759, bearbeitet am

Aktuell: Start der Parkraumbewirtschaftung in Neukölln

"Am 1. Februar 2024 wird die Parkraumbewirtschaftung in Neukölln eingeführt. Den Anfang machen die Parkzonen 105 (Reuterkiez) und 100 (Flughafen-/Donaukiez). Danach wird die Parkraumbewirtschaftung nach und nach um weitere Parkzonen erweitert.

Das Bezirksamt musste den Starttermin der Parkzone 105 verlegen. Anträge für den Parkausweis für Anwohnende können nun wieder gestellt werden. Weitere Informationen finden Sie unten.

Auch für die Parkzone 100 können ab sofort Anträge gestellt werden." (Stand: 27.11.2023, Quelle und weitere Aktuelle Informationen)

 

Ziel des Vorhabens

Die Parkraumbewirtschaftung ist ein Weg, um den „Parkdruck“ und den Parksuchverkehr im Kiez zu senken. Dadurch werden die Straßen sicherer und das Leben für die Anwohnerinnen und Anwohner angenehmer. Diese Erfahrungen haben andere Bezirke gemacht, die eine Parkraumbewirtschaftung bereits eingeführt haben.

 

Beschreibung des Vorhabens

In vielen Teilen Nord-Neuköllns ist in den letzten Jahren der Verkehr und der „Parkdruck“ gestiegen. Ein hoher Parkdruck bedeutet, dass viele Menschen um wenige Parkplätze konkurrieren.

Die Suche nach Parkplätzen verursacht viel Verkehr, Lärm und Abgas. Das stört die Anwohnerinnen und Anwohner im Kiez. Der „Parkdruck“ führt außerdem dazu, dass Menschen an Orten parken, wo es verboten ist, wie zum Beispiel in Kreuzungen oder Ausfahrten, wo der Bordstein abgesenkt ist. Für Menschen im Rollstuhl, ältere Menschen mit Rollator und Familien mit Kinderwagen ist es dadurch schwieriger, die Straßen im Kiez zu überqueren. Außerdem ist der hohe Verkehr unübersichtlich und kann für Kinder gefährlich sein.

Die Überprüfung durch eine externe Agentur hat ergeben, dass in folgenden Kiezen in Nord-Neukölln eine Parkraumbewirtschaftung eingeführt werden kann: Reuterkiez, Rixdorf, Hertzbergplatz, Körnerpark, Rollberg, Flughafenkiez, Wissmannstraße und Donaustraße.

Die Einführung der Parkraumbewirtschaftung bedeutet, dass in den betroffenen Zonen das Parken Geld kostet. Parken ist dann nur noch mit Parkschein (aus dem Automat oder per Handy) oder einem Parkausweis erlaubt. Anwohnerinnen und Anwohner erhalten auf Antrag einen Parkausweis für die Parkzone, in der sie gemeldet sind. Der kostet 20,40 Euro und ist für bis zu zwei Jahre gültig. Wer ein Gewerbe in der Parkzone hat oder als Handwerkerin oder Handwerker unterwegs ist, kann auch einen Parkausweis beantragen. Andere Personen, die zum Beispiel als Angehörige eine Person pflegen, können ebenfalls einen Parkausweis erhalten.

Mehr Informationen bietet die Seite des Bezirksamts Neukölln.

 

Zeitschiene

Die Parkraumbewirtschaftung in Neukölln startet am 1. Februar 2024 mit der Parkzone 105 „Reuterkiez“ und der Parkzone 100 „Flughafen-/Donaukiez“. Am 1. Mai 2024 kommt die Parkzone 106 „Weserkiez“ hinzu. Danach wird die Parkraumbewirtschaftung nach und nach um weitere Parkzonen erweitert.

Das Bezirksamt informiert die betroffenen Personen über die Einführung einer Parkzone mindestens drei Monate im Voraus. Eine Parkzone betrifft insbesondere Bewohnerinnen und Bewohner und Gewerbetreibende. Parkausweise für eine neue Parkzone können ab drei Monate vor der Einführung beantragt werden.

Für die Parkzone 105 „Reuterkiez“ und 100 „Flughafen-/Donaukiez“ können bereits Parkausweise beantragt werden. Gleichzeitig werden die Bewohnerinnen und Bewohner und Gewerbetreibende durch Flyer, Poster, eine Homepage und über Social Media informiert.

 

Die Überprüfung, welche Gebiete sich für eine Parkraumbewirtschaftung eignen, wurde zwischen 2019 und 2021 durch LK Argus durchgeführt. Das Gutachten kann hier eingesehen werden. Auf Grundlage des Gutachtens hat die Neuköllner Bezirksverordnetenversammlung am 10.08.2021 die Einführung der Parkraumbewirtschaftung beschlossen.

Art der Beteiligung: Information (ohne Beteiligung)

Das Bezirksamt Neukölln möchte, dass die Menschen die Einführung der Parkraumbewirtschaftung besser verstehen und akzeptieren können. Daher gibt es auf der Hom…
Das Bezirksamt Neukölln möchte, dass die Menschen die Einführung der Parkraumbewirtschaftung besser verstehen und akzeptieren können. Daher gibt es auf der Homepage des Bezirksamtes umfassende Informationen zum Vorhaben. Zusätzlich werden Flyer und Poster verteilt und Beiträge auf Social Media (Instagram, Nebenan, Twitter) veröffentlicht. Außerdem werden in den Parkzonen Informationsveranstaltungen durchgeführt. Eine Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger findet nicht statt, da die Einführung der Parkraumbewirtschaftung an gesetzliche Vorgaben gebunden ist. Entscheidend ist, ob sich ein Gebiet für eine Parkraumbewirtschaftung eignet oder nicht. Das prüft eine externe Agentur in einem Gutachten. Sie schaut unter anderem, wie hoch der Parkdruck ist und welche Personengruppen ihn verursachen. Der Bezirk bzw. eine Beteiligung hätte keinen Einfluss darauf, ob sich ein Gebiet eignet.

Kontakt für Rückfragen

Pressestelle

Rathaus Neukölln
Karl-Marx-Straße 83
12043 Berlin

Telefon: 030-902393232

E-Mail Webseite

Verantwortliche Stelle

Bezirksamt Neukölln

Karl-Marx-Str. 83
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