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7. Lage des Stadions

Erläuterung der Herausforderungen:

Sollte die Entscheidung zu Gunsten eines Neubaus ausfallen, ist es notwendig, zu prüfen, ob das Stadion auch an anderer Stelle auf dem Gelände neu gebaut werden könnte.  Ein Neubau an anderer Stelle würde den Wegfall von heute bestehenden Sportflächen bedeuten.

Zudem würden während der Bauzeit eines Stadions an anderer Stelle zwischenzeitlich noch weniger, dringend benötigte Sportflächen zur Verfügung stehen.

Jeder neue Standort für ein Stadion würde dichter an bestehende Wohnhäuser heranrücken müssen. Die Lärm- und Lichtbelastungen für die Nachbarschaft würden dabei zunehmen.

Die Abbildung zeigt schematisch die Entfernung zur angrenzenden Wohnbebauung bei verschiedenen Standorten eines Stadionneubaus auf dem Gelände des Jahn-Sportparks.© aufsiemitgebrüll

Aus Platzgründen könnte das Stadion an einem neuen Standort nur um 90 Grad gedreht gebaut werden. Damit würde sich der Einfall der Sonnenstrahlen verändern. In den Morgen- und Abendstunden würde eine starke Blendwirkung entstehen, wenn die Sonne scheint.  Unter Berücksichtigung typischer Nutzungszeiten empfehlen die internationalen Sportspitzenverbände für Stadien in der nördlichen Hemisphäre eine Ausrichtung der Hauptachse entlang einer um 15 Grad gegen den Uhrzeigersinn gedrehten Nord-Süd-Achse. Dies ist am jetzigen Standort des Stadions gegeben. Eine Blendung der Sporttreibenden durch die Sonne, insbesondere am späten Nachmittag und in den frühen Abendstunden ist somit minimiert.

Die Abbildung zeigt schematisch den Sonnenverlauf beim Bestandsbau bzw. bei einem Stadionneubau an gleicher Stelle.© aufsiemitgebrüll

Die Abbildung zeigt schematisch den Sonnenverlauf im Falle eines Stadionneubaus an anderer Stelle.© aufsiemitgebrüll

Haben Sie Fragen zur Lage des Stadions? Haben Sie Anregungen, die im weiteren Verfahren berücksichtigt werden sollten?

 

  Hier gibt es die Informationen zur Lage des Stadions in Leichter Sprache.

Referenznr.: 2021-09893