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Zwischenstand Machbarkeitsstudie 3

Heide & von Beckerath mit MIETHING Sarl Architecte Paysagiste

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Entwurf Lageplan, Heide & von Beckerath mit MIETHING Sarl Architecte Paysagiste

Entwurf Isometrie, Heide & von Beckerath mit MIETHING Sarl Architecte Paysagiste

Modell Campus Weißensee, Heide & von Beckerath mit MIETHING Sarl Architecte Paysagiste

 

Die Kunsthochschule mit ihren denkmalgeschützen Gebäuden von Selman Selmanagić und der Erweiterung aus den 1990er Jahren mit den geschützten, grünen Höfen wird in dieser Machbarkeitsstudie durch eine kompakte Bebauung, die im Erdgeschossbereich ein durchlaufendes, offenes Forum ausbildet, ergänzt. Die enge Verbindung von Innen- und Außenräumen wird dabei fortgeschrieben.

Das Grundstück wird stufenweise entwickelt und hierfür in vier gleich große, quadratische Parzellen aufgeteilt. In jeder Bauphase entsteht bereits ein unabhängiges, städtebauliches Ensemble.

Städtebauliches Konzept

Die Bebauung schafft Zugänge von der Bühringstraße, der Straße Am Steinberg, der Grünfläche im Nordosten sowie aus der bestehenden Kunsthochschule. Die freistehenden Bauten orientieren sich an einem offenen Raster. Die transparente und doppelgeschossige Erdgeschosszone ist mit einem Netz aus Wegen, Straßen und Werkhöfen als offene Plattform verbunden. Diese Transparenz ermöglicht im Ergeschoss sowohl die innere als auch die äußere Verbindung mit dem umliegenden Stadtraum. Ein neu geschaffener Durchgang im existierenden nördlichen Werkstattgebäude schafft eine zentrale Achse, welche die Kunsthochschule an die Erweiterung anbindet.

Campus-Ring: Die Gebäude und Freiräume werden durch eine ringförmige Erschließung miteinander verbunden. Diese erlaubt die Zirkulation für Lieferfahrzeuge und Feuerwehr. Sämtliche Freiflächen auf dem Gelände werden als sogenannte „Shared Spaces“ – d.h. alle Verkehrsteilnehmer*innen sind gleichberechtigt – konzipiert.

Freiraumkonzept

Die nordöstliche der vier Parzellen wird mit hochstämmigen Apfelbäumen bepflanzt. Die Obstwiese bildet einen naturnahen Erholungsraum und steht sowohl Studierenden und Beschäftigten der Kunsthochschule als auch der Öffentlichkeit zur Verfügung. Falls die Kunsthochschule in der „Zukunft nach der Zukunft“ noch einmal baulich erweitert werden müsste, könnte diese Fläche dafür genutzt werden.

Die übrige Fläche wird zur Betonung der Vernetzung zwischen Innen und Außen mit einem einheitlichen steinernen Belag gestaltet, der je nach Situation unterschiedliche Fugenbreiten aufweist: In der Erdgeschosszone der Gebäude sind diese versiegelt, in den Wegen, Straßen und Werkhöfen mit Split ausgefüllt. In einzelnen Zonen sind die Fugen mit Rasen und Blumen bepflanzt.

Als Ausgleich für die produktive Nutzung der Außenbereiche werden Dächer und Fassaden intensiv begrünt. Die Flächen erfüllen gemeinsam mit der Obstwiese wichtige Biotopfunktionen. Einzelne Dachflächen stehen als gemeinschaftlich genutzte Gärten zur Verfügung.

 

In diesem Video fasst das Entwurfsteam seinen Konzeptansatz für Sie zusammen:

Link zum Video

 

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