Zum Inhalt springen

Hinweise zur Stellplatzanordnung

Wir möchten Ihre Meinung zur zukünftigen Gestaltung des Schmollerplatzes im Ortsteil Alt-Treptow erfahren. Im Rahmen der aktuellen Planung wird insbesondere die Anordnung der Parkplätze am Platz untersucht. Dabei stehen zwei mögliche Varianten zur Diskussion: Längsparken und Quer- bzw. Senkrechtparken. Helfen Sie uns, indem Sie die unten stehenden Fragen beantworten und Ihre Einschätzung abgeben.

Wo sehen Sie die Vor- und Nachteile der jeweiligen Variante?

Es gibt zwei mögliche Varianten für die Parkplatzauslegung entlang des Platzes.

aktiv

Schmollerplatz – Stellplatzanordnung

Wichtige Hinweise zur Beteiligung

Bitte begründen Sie Ihre Beiträge möglichst konkret und nachvollziehbar. Aussagen sind besonders hilfreich, wenn sie die eigene Sicht erläutern und auf die vorgestellten Varianten Bezug nehmen.

Ein respektvoller und sachlicher Austausch trägt zu einer guten gemeinsamen Lösung bei.

Diese Beteiligung baut auf einem bereits beschlossenen Freiraumkonzept aus dem Jahr 2021 auf. Es geht daher nicht um eine grundsätzliche Neuplanung, sondern um die konkrete Ausgestaltung der Umsetzung.

Schmollerplatz

Worum geht es hier?

In diesem Abschnitt geht es darum, wie der ruhende Verkehr am Schmollerplatz künftig organisiert werden könnte.

Das hat Einfluss auf:

  • die Aufenthaltsqualität des Platzes
  • die Größe der Grün- und Freiflächen
  • die Möglichkeiten für Begegnung und Erholung
  • sowie die Anzahl der verfügbaren Stellplätze

Im Folgenden stellen wir Ihnen verschiedene Varianten vor und möchten wissen: Was halten Sie davon und wie begründen Sie Ihre Einschätzung? 

 

Beschreibung zum Vorentwurf
Da die Veränderung der Parkplatzsituation, von Senkrecht- zu Längsparkplätzen, sowie die Herstellung eines umlaufenden barrierefreien Weges einen erheblichen Einfluss auf die Flächenaufteilung, die Nutzungsqualität und die Kosten haben, wurde dieser Aspekt im Vorfeld vertieft untersucht und diskutiert.

Im Rahmen der Bürger/-innenbeteiligung wurden unterschiedliche Positionen zur Stellplatzanordnung deutlich. Zum Zeitpunkt des Partizipationsverfahrens (2021) verlief die Heidelberger Straße noch über den Platz und war stark durch parkende Fahrzeuge geprägt, was mehrheitlich als störend empfunden wurde. Gleichzeitig wurden vereinzelt Bedenken hinsichtlich eines möglichen Verlusts von Stellplätzen geäußert, insbesondere von älteren Anwohnerinnen und Anwohnern.

Seitens des zuständigen Fachamtes (SGA) wurde jedoch darauf hingewiesen, dass das abgestimmte Konzept – einschließlich der Längsparkplätze – als verbindliche Grundlage für die weitere Planung zu berücksichtigen ist.

Der wertvolle Altbaumbestand wird als zentraler Bestandteil in die Planung integriert. Ziel ist es, Eingriffe in die Wurzelbereiche weitestgehend zu vermeiden und den Bestand dauerhaft zu sichern.

Die Wegeführung wird daher an den vorhandenen Baumbestand angepasst. Der geplante umlaufende Gehweg kann durch eine abschnittsweise Verschmälerung im Bereich von Bäumen realisiert werden. An geeigneten Stellen sorgen regelmäßige Aufweitungen dafür, dass barrierefreie Begegnungen weiterhin möglich sind.

Auf diese Weise wird sowohl den Anforderungen an eine hohe Aufenthaltsqualität als auch dem Schutz des Baumbestandes Rechnung getragen.

Vor diesem Hintergrund wurden zwei Vorentwurfsvarianten entwickelt und gegenübergestellt:

  • Variante A (Längsparken)
    priorisiert die Umgestaltung des Platzes zu einem hochwertigen Aufenthalts- und Begegnungsraum mit durchgehendem Rundweg, neuen Sitz- und Freizeitangeboten sowie deutlich reduziertem Parkraum.
  • Variante B (Senkrechtparken)
    verfolgt einen zurückhaltenden Ansatz mit weitgehendem Erhalt der bestehenden Parkplatzsituation, Eingriffen in den Bestand und einer funktionalen Aufwertung der Grünflächen, jedoch ohne nennenswerten Raumgewinn für die Platzfläche.

Zur fundierten Entscheidungsfindung wurden beide Varianten einschließlich einer Kostenschätzung erarbeitet und in Bezug auf Nutzungsqualität, Parkraumangebot, Barrierefreiheit sowie Eingriffe in den Bestand systematisch gegenübergestellt.

Ziel dieser Gegenüberstellung ist es, im Rahmen der weiteren Bürgerbeteiligung eine transparente und nachvollziehbare Grundlage für die Abwägung der unterschiedlichen Interessen zu schaffen.

Es gibt eine Empfehlung der Planenden des Bezirksamtes. Diese ist hier nachfolgend dargestellt

Isometrie

Isometrie_Vorzugsvariante.jpg

Überlagerung der Parkvarianten:  

Überlagerung Varianten

Ueberlagerung_Varianten.jpg

Isometrie

Isometrie

Isometrie.jpg

Schnitt der Varianten Quer und Längs Flächengewinne

Schnitt Varianten Quer und Längs Flächengewinne

Schnitt Varianten Quer und längs Flächengewinne.png

Vorzugsvariante der externen Planer/-innen

Vorzugsvariante.pdf

 

Vielen Dank für Ihre Mitwirkung!

Ihre Rückmeldungen fließen in die weitere Planung und Abwägung ein und werden nach Auswertung veröffentlicht.

 

<- Zu den Hintergrundinformationen der Beteiligung

Hinweis: Die dargestellten Entwürfe basieren auf den von den Planungsbüros bereitgestellten Unterlagen. Für eine bessere Lesbarkeit und Darstellung im Rahmen der Beteiligung wurden diese grafisch vom Bezirksamt überarbeitet. Dabei kann es zu geringfügigen Abweichungen von den ursprünglichen Maßstäben kommen. Maßgeblich sind die Originalunterlagen der Planungsbüros.


Kommentare

Mehr aus diesem Projekt