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Verbesserung der Lebensqualität um den Leopoldplatz

Leopoldplatz Öffentlicher Raum

Probleme, denen sich Anwohner um den Leopoldplatz gegenübersehen:

- es gibt eigentlich keine wirklichen Ansprechpartner für Anwohner, an die man sich zentral wenden kann, wenn es ein akutes oder ein Dauerproblem gibt. Ordnungsämter und andere Behörden reagieren meist nicht oder coronabedingt geht jetzt gerade gar nichts - seit 2 Jahren! Als Anwohner hat man überhaupt nicht das Gefühl, dass man von den Behörden, die ja letztendlich auch von Anwohnersteuern finanziert werden, irgendein Interesse an den Belangen der Anwohner haben.

- Zunehmende Umwandlung von Mietwohnungen in Eigentumswohnungen im Milieuschutzgebiet. Das läuft der Idee des Milieuschutzgebietes komplett zuwider - das bedeutet in den nächsten Jahren ein sehr böses Erwachen für viele Mieter. Wie sehen die Strategien des Landes Berlin aus?

- Die Sauberkeit des Leopoldplatzes ist oft unsäglich - das, was als Grundsauberkeit von der BSR empfunden wird, ist nicht akzeptabel. Eingetretene Bierflaschenverschlüsse und Zigarettenstummel scheinen offiziell akzeptierter Gehwegbelag zu sein. Es gibt Situationen, in denen die BSR wochenlang um Müllberge kehrt, sie aber nicht beseitigt.

- Mittlerweile weichen Drogenabhängige in Hinterhöfe und Hausflure aus, um sich im Winter ihren Schuss zu setzen - entsprechend Verunreinigung dieser Bereiche mit Spritzen, Exkrementen usw. Die sehr hohen Anzahl von Drogenabhängigen im Bereich Leopoldplatz ist für Anwohner sehr belastend.

- Ansammlungen von unangenehmen Menschengruppen (v.a. Männergruppen, Drogenabhängige),  die den Großteil des Platzes und der angrenzenden Grünanlagen in Beschlag nehmen, dort offensichtlich trinken, Drogen verkaufen, den Bereich stark vermüllen - man mag sich dort nicht mehr aufhalten

- Abstellen von Müll überall zu jeder Zeit

- Abstellen von LKWs im Wohngebietsbereich

- Abstellen von Anhängern für sehr lange Zeit - bei Hinweis der Behörden passiert nichts

- Baustellen ohne Ende - teilweise extrem verwahrlost - oft für Jahre

- Zunehmende Flächenverdichtung (momentan erheblicher Ausbau der Dachgeschossen in verschiedensten Straße) ohne erkennbares Konzept , wo die neuen Bewohner denn ihre (e-)Autos/ebikes abstellen sollen. Es ist ja erwartbar, dass alle mobil sein/bleiben wollen.

- Parken ist für Anwohner extrem schwierig geworden durch oben genannte Dinge und wird noch schwieriger werden. Es müsste mal ein Konzept her. Unverständlich ist, warum man Baustellenbereiche nicht nachts zum Parken frei gibt, wie es manchmal gemacht wird -Sicher, wir sollen alle Fahrrad fahren und die Öffentlichen nutzen, aber im Schichtdienst ist es sehr unangenehm nachts 1 h durch Berlin zu fahren bzw. in den Öffentlichen, da das Sicherheitsgefühl nicht gut ist und oft auch die Öffentlichen nicht regelmäßig fahren - z. B. wie jetzt durch krankheitsbedingte Ausfälle bei der BVG

- Autorennfahrten auf der Müllerstr. die man bis in die Hinterhöfe hört - das wäre durch mehrere stationäre Blitzer in engem Abstand schnell lösbar. Machen andere Städte auch.

- Bereich Leopoldplatz sieht nach wie vor auch baulich schlecht aus, z. B. durch den dauerabgesperrten Bereich am U-Bahnhof Leopoldplatz - da passiert gar nichts - außer dass eine nahe preiswerte Einkaufsmöglichkeit weggefallen ist. - auch im Bereich U-Bahnhof Seestraße - Dauerbaustelle, Verdreckung, enge Fußgängerwege durch Absperrungen.

- Entwicklung des Handels in der Müllerstraße: zunehmend arabische und türkische Einrichtungen und Billigmärkte - die in einigen Bereichen von 100% beträgt. Bis auf die Basisversorgung kaum qualitativ mittel- bis hochwertige Geschäfte.

- Kein Ansprechpartner für Bürgersorgen - man wird oft abgewiesen, verwiesen, es passiert oft nichts, z. B. wenn das Ordnungsamt informiert wird.

Lösungsideen:

- Dass Wohnraum als Spekulationsobjekt, insbesondere auch für ausländische Investoren dient, sollte schnellstmöglich und bundesweit unterbunden werden - in anderen europäischen Ländern wurde das umgesetzt (z. B. Dänemark)

- Möglichkeiten für Anwohnerparken schaffen, reines Anwohnerparken, Parkraumbewirtschaftung im Bereich Leopoldplatz oder Ähnliches, Öffnung von Parkhäusern für Anwohner

- Parkverbot für LKWs und Anhänger - die Straßenverkehrsordnung gibt das her

- Konsequente Verfolgung von Parkverstößen - v.a. von Anhängerbesitzern durch das Ordnungsamt

- Baustellenbereiche zeitweise (nachts) für Parken freigeben

- Intensität und Qualität der Reinigung des Leopoldplatzes erhöhen

- Direkte Ansprache von Geschäften, deren Verpackungen oft zu massiven Verschmutzungen führt (Verursacherprinzip: der Herausgeber ist verantwortlich für die Beseitigung - betrifft vor allem die Grill-Läden, deren Verpackung oft durch die Gegend fliegen)

- Fahrradweg auf Müllerstraße

- Verbesserung des Fahrradweges auf Seestraße

- Akzeptable und sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder (auch ebikes) im öffentlichen Raum schaffen

- Hausbesitzer verpflichten akzeptable und sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder in Mietshäusern zu schaffen

- Verbesserung der ÖVNP - Sicherheitsgefühl! Taktung, Fahrradmitnahme sollte immer und überall möglich sein - bei den Entfernungen in Berlin, ist das sehr wichtig. Eine Fahrradmitnahme z. B. ab 9 Uhr ist albern - das können dann nur Touristen machen, aber nicht der normale werktätige Berliner, der ab 8 auf Arbeit sein muss

- Ansprechpartner im Rathaus oder wo auch immer, bei dem zentral akute Probleme durch Bürger angebracht werden können und der sich dann um eine Behebung bemüht und selbst die zuständigen Stellen informiert und beauttragt, Lösungen gemeinsam mit den verantwortlichen Stellen sucht und den Bürger über den Stand/Ausgang der Dinge informiert. Service für den Bürger.

Katrin Schmidt erstellt am
Referenznr.: 2022-13637

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