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Eine Ampel für den Schulweg unserer Kids

Unterführung Hauffstraße

Liebe Nachbarn, 

ein Großteil unserer Kinder geht bzw. wird zukünftig auf die Hermann Gmeiner Schule gehen, da diese dem Kaskelkiez zugeordnet ist. Um zu ihrer Schule zu kommen müssen die Kinder die Buchberger Straße überqueren. Die Buchberger Straße verbindet die Frankfurter Allee mit Friedrichshain. Konsequenterweise gibt es hier morgens sehr viel Verkehr - nicht nur mit PKW sondern auch mit Kleintransportern und großen LKW - entweder von der Frankfurter Allee nach Friedrichshain oder aus Friedrichshain heraus zur Frankfurter Allee.

Zur Überquerung der Buchberger Straße gibt es zwei Alternativen: 

  • Einen Zebrastreifen auf Höhe des Nettos. Diesen Zebrastreifen erreicht man aus dem Kiez aber leider nur über den kleinen, teilweise sehr dunklen und vor allen Dingen sehr einsamen Weg "Am alten Lokschuppen".   
  • Die Verkehrsinsel an der Kreuzung Schulze-Boysen-Straße und Buchberger Straße. Diesen Weg nehmen morgens sehr viele Kinder. Aus meiner Sicht stellt die Überquerung eine deutliche und ernstzunehmende Gefahrenquelle dar:
    •  An dieser Stelle herrscht strenggenommen Tempo 30 - aber es wird schneller gefahren.
    • Die Verkehrsinsel befindet sich hinter einer 90 Grad Kurve und einer abknickenden Vorfahrt in die Schulze Boysen Straße hinein. Diese Verkehrsführung ist für die Kinder unübersichtlich. Es ist sehr schwierig zu beurteilen, wann man die Straße überqueren kann. Man muss nicht nur die Buchberger Straße im Blick haben, die man überqueren möchte sondern auch die Schulze Boysen Straße. Denn auch aus der Schulze Boyen Straße nehmen Autos diesen Weg in Richtung Frankfurter Allee. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass zumindest einige die Kinder mit dieser unübersichtlichen Verkehrssituation überfordert sind. Selbst diejenigen Kinder, die die Verkehrsführung verstehen sind vielleicht auch einmal in Gedanken und machen dann einen Fehler.  
    • Viele Kinder sind mit einem Tretroller unterwegs. Sie wissen, dass sie schnell über die Straße müssen. Dann fehlt ihnen aber manchmal die Zeit richtig abzubremsen und sie sind schon "halb" auf der anderen Straßenseite.   

Aus meiner Sicht gibt es zwei Alternativen, wie wir den Weg für die Kinder sicherer machen können: 

  • Eine Verlängerung des Fußweges entlang der Buchberger Straße bis zum Zebrastreifen beim Netto. Diese Lösung hilft aber "nur" den Kindern, die zur Hermann-Gmeiner Schule möchten. Nicht den Kindern, die zur katholischen Grundschule möchten. 
  • Eine Ampel oder ein Zebrastreifen bei den Verkehrsinseln. 

Ich habe im vergangenen Herbst die Kreuzung zur Schulwegszeit beobachtet. Aus meiner Sicht ist die Kreuzung gefährlich. Mein Highlight war eine Familie, die mit einem Lastenrad die Kreuzung abgesperrt hat, damit die Kinder sie überqueren können. Die andere Alternative ist, konsequent zu versuchen, eine andere Schule zu finden. Auch das passiert, mit der Begründung, dass die Kreuzung als nicht sicher empfunden wird. 

Bitte lasst uns den Schulweg sicherer machen. 

Viele Grüße,

Christian

 

 

clinnemann bearbeitet am
Referenznr.: 2021-12560