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Quadratur des Kreise

gesamter Kiez

Die dargestellten Verhältnisse im Kietz sind die üblichen Berliner Verhältnisse, auf engem Raum konzentriert. Sie werden sich auch nicht wirklich als Insellösung realisieren lassen. Wenn der Kaskelkiez, so wie er ist erhalten werden soll, müssen Alle damit leben, dass die Kopfstein gepflasterten Straßen nicht bequem fürs Radfahren sind. Das Projekt selbst benannt hauptsächlich aktuelle Behinderungen und Probleme für den Fahhrad fahrenden Teil der Menschheit. Fußgänger werden außen vorgelassen (abgesehen von der Anmerkung erschwerter Querung). Viele Gehwege im Kiez erreichen mit Mühe und Not das gesetzliche Mindestmaß von 2,10 m. Sie werden zugleich als Radweg und Abstellplatz für Fahhräder genutzt. 

Um die Situation zu ändern sollte zuerst die heilige Kuh des kostenfreinen Parkens für KFZ angefasst werden. Parkraum muss begrenzt und bewirtschaftet werden - und zwar ohne weitgehende Ausnahmen. Parkverbotsflächen müssen eindeutig markiert werden. Wenn Radwege gewollt sind, muss das beidseitige Parken von KFZ beendet werden. Eine Lösung zu Lasten der Fußgänger (wie gerade in der Karlshorster Straße umgesetzt) ist nicht zu akzeptieren.

Victor Wand erstellt am
Referenznr.: 2021-12204