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Sarnierung der Innstrasse: Durchgangsverkehr als Folge verhindern

Straßenlärm
Innstrasse
Maßnahme: Verkehrsfluss organisieren (Verlagerung, Verkehrsfluss verbessern, Lieferzonen, Parkraumbewirtschaftung)

Aktuell wird die Innstrasse zwischen Sonnenallee und Wiegandufer in mehreren Abschnitten sarniert und dabei geteert, das bestehnede Kopfsteinpflaster wird entfernt - die Begründung dafür ist Lärmschutz. 

Die Befürchtung ist, dass durch den dann glatten Fahrbahnbelag die Innstrasse als Abkürzung Richtung Treptow genutzt wird zur Umfahrung der Ampeln an der Kreuzung Sonnenalle/Wildenbruchstrasse und Wildenbruchstrasse/Weserstrasse. Hier sollten geeignete Massnahmen getroffen werden um das zu verhindern, ansonsten verkehrt sich der angebliche Lärmschutz schnell in's Gegenteil.

Überdies ist die Sarnierung mehr als fragwürdig - wurde doch die Innstrasse in den letzten Jahren mehrfach aufgegraben zur Sarnierung der Kanäle im Auftrag der Wasserbetriebe. Jedesmal wurde danach wieder das Kopfsteinpflaster wieder aufgebracht. Das Ende der Arbeiten am letzten Bauabschnitt vor dem Weigandufer ist gerade mal grob vier Wochen her - schon wird von der anderen Seite her die Strasse erneut aufgegraben umd diesmal die Fahrbehndecke zu sarnieren (die maximal drei Jahre alt ist). Eine bessere Koordination der Bauarbeiten und damit weniger Geldverschwendung wäre mehr als wünschenswert.

berlinbewohner
Referenznr.: 2018-02620