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Lärm in der Otto-Franke-Straße

Straßenlärm
Otto-Franke-Straße , 12489 Treptow-Köpenick
Maßnahme: Verkehrsfluss organisieren (Verlagerung, Verkehrsfluss verbessern, Lieferzonen, Parkraumbewirtschaftung)

Sehr geehrte Damen und Herren,  Ich muß hier von einer extremen Lärm-, Abgas- und Staubbelästigung in der Otto-Franke-Straße in Adlershof berichten. Früh und Nachmittag im Berufsverkehr ist der Glienicker Weg oft vom Adlergestell bis in die Spindlersfelder Straße zugestaut. Sehr viele Autofahrer biegen dann in die Zinsgutstraße ab und fahren die Otto-Franke-Straße durch zum Adlergestell. Da die Höchstgeschwindigkeit von 30 Kmh selten eingehalten wird, entsteht gerade in dem Bereich zwischen Arndtstraße und Nipkowstraße (Kopfsteinpflaster) ein sehr hoher Geräuschpegel. Durch die Vibrationen klappern die Heizkörper und die Gläser in den Schränken klirren. Außerdem ist die Abgas- und Staubbelastung enorm höher als in normal befahrenen Straßen. Besonders schlimm ist es dadurch, dass auch ein hoher Anteil an Kleintransportern zum Teil mit Anhängern und LKW diese Umfahrung nutzen. In dieser Zeit ist es so gut wie unmöglich die Gegenrichtung zu befahren, da keine zwei Fahrzeuge nebeneinander Platz haben. Auf Grund dieser Situation wird oft gehupt und man schreit sich an. Dies hat zur Folge, dass man früh ab ca 6 Uhr nicht mehr schlafen kann. Da hier auch viele ältere Menschen wohnen, ist dieser Zustand nicht akzeptabel. Die Kreuzung Otto-Franke-Straße - Nipkowstraße weist eine überdurchschnittlich hohe Unfallstatistik auf. Das liegt zum Einen daran, dass im Brufsverkehr alle unter Stress stehen und die Verkehrsschilder übersehen werden zum Anderen ist diese Kreuzung in dieser Richtung erst einsehbar, wenn man schon mitten drauf steht. Dann ist es oft schon zu spät. Unser Vorschlag wäre: Die Otto-Franke-Straße von der Nipkowstraße bis zur Zinsgutstraße zur Einbahnstraße zu machen. Man müsste allerdings prüfen, ob man dann auch den Büchnerweg zur Einbahnstraße machen müsste, da sonst dort das gleiche Problem entstehen würde und vielleicht noch schlimmer, da der Arndtplatz auf Grund seiner Enge für Kleintransporter mit Anhänger und LKW ein Problem darstellen würde. Außerdem müsste die Ampelschaltung an der Kreuzung Adlergestell - Glienicker Weg überprüft werden, ob nicht eine Änderung möglich ist. Mit diesen Maßnahmen würde sich die Lebensqualität für die Anwohner der Otto-Franke-Straße in jeder Hinsicht merklich verbessern und die unfallträchtige Kreuzung wäre weitestgehend entschärft. [Kommentar per Mail eingegangen und von der Moderation eingestellt]

Moderation LAP Berlin
Referenznr.: 2018-02406