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Lärm durch Kombination von Tram, Bus- und Fahrzeugverkehr

Schienenlärm
Allee der Kosmonauten/ Poelchaustraße/ Elisabethstraße
Maßnahme: Geschwindigkeiten für Autos reduzieren und Tempo 30-Abschnitte
Maßnahme: KFZ-Spuren reduzieren oder verengen
Maßnahme: Fahrbahn sanieren
Maßnahme: Schienenverkehr leiser machen
Maßnahme: Vorfahrt für Busse (Bussonderstreifen und Kaphaltestellen)
Im Bereich Allee der Kosmonauten zwischen Poelchaustraße und Elisabethstraße existiert eine Kombination von Lärm potenzierenden Faktoren (350 Betroffene) wie der Straßenbahnverkehr allgemein; Brems- und Anfahrvorgänge an den Straßenbahnhaltestellen; Brems-, Anfahr-, und Beschleunigungsvorgänge an den Ampelanlagen durch alle Fahrzeuge, die Brems- und Anfahrvorgänge an Bushaltestellen; sowie allgemein dem hohen Verkehrsaufkommen (durchschnittliche tägliche Verkehrsstärke 2014 laut FIS Broker Berlin vergleichbar mit den Marzahner Brücken in der Landsberger Allee – 15.000 bis 20.000 Kraftfahrzeuge je 24 Stunden). Wenn Straßenbahnen den Bereich der Weichen für die Straßenbahnwendeschleife passieren, entstehen sehr laute Stoß- und Schlaggeräusche (75 - 80 dB). Eine weitere Lärmquelle ist die vorhandene kleinteilige Sanierung/ Flickstellen der Fahrbahnen in beiden Richtungen. Lösungsvorschläge: 1. Kombination von elastisch gelagertem Gleis (NBS) mit einem Rasengleis (Minderungspotential (5 bis 7 dB(A)) oder kostengünstigere Bepflanzung mit Mauerpfeffer (Sedum). Grüne Gleise sind auch gut für das Klima in der Stadt und wirken sich positiv auf den Wasserhaushalt aus. 2. Erneuerung der Fahrbahndeckschicht mit möglichst lärmminderndem Asphalt. 3. Geschwindigkeitsbeschränkung der Straßenbahn von 22h bis 6h 4. Reduzierung der 2 Fahrstreifen auf jeweils eine Spur für den PKW/ LKW Verkehr (Freigabe der rechten Fahrspur nur für den Bus- Taxi- und Fahrradverkehr oder als Parkstreifen + Radweg). Dadurch wird automatisch eine Reduzierung der Geschwindigkeit erzielt. Zusätzlich sollte Tempo 30 auch auf nachts und den gesamten Abschnitt zwischen Poelchaustraße und Elisabethstraße ausgeweitet werden.
Marzahn1
Referenznr.: 2018-02330