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Rubensstrasse-Baumeisterstrasse Friedenau

Baumeisterstrasse rubensstrasse Straßenlärm Maßnahme: Geschwindigkeiten für Autos reduzieren und Tempo 30-Abschnitte Maßnahme: Mittelinsel/-streifen auf der Fahrbahn anlegen

Seit 1986 wohne ich bereits in Berlin-Friedenau in der Semperstrasse 3, wo ich auch als Beirat für über 80 Wohneinheiten tätig bin. 

Hier in dieser Gegend ist eine verkehrsberuhigte Zone mit Tempo 30. Doch in den letzten zwei Jahren hat sich das alles gewandelt, nicht etwa, weil es kein Tempo 30 mehr gibt, sondern aus folgenden Gründen:

Die Rubensstrasse, die direkt zum großen Innsbrucker Platz führt, war viele, viele Monate vom Tiefbauamt wegen Rohrschäden gesperrt. Während dieser Zeit wurde der Verkehr durch die kleinen Strassen von Friedenau gelenkt. Es ist eigentlich verboten, an der Rubensstrasse links in die Baumeisterstrasse zum S-Bahnhof Friedenau einzubiegen, weil diese Ecke extrem scharf und eckig ist, vor allem aber auch das Linksabbiegen den laufenden Verkehr aufhält, oft auch den Bus.

Nun ist inzwischen die Baustelle in der Rubensstrasse verschwunden, doch die Autos fahren trotzdem, vor allem in den Stoßzeiten, von der Rubensstrasse aus - das verbotene Linksabbiegen ignorierend - in die Baumeisterstrasse rein. Dies führt zu Hubkonzerten besonderer Art, da den ganzen lieben langen Tag nun munter gehubt wird. Der Verkehr biegt dann in die Semperstrasse ein, um so den Weg in die Haupt- und Rheinstrasse abzukürzen. Dies geschieht oft mit viel zu hohem Tempo in den engen Strassen hier, und das, obwohl es hier eine Grundschule und vier Kitas und ein Spielgebiet in den Ceciliengärten gibt. Da aber die Strassen viel zu eng für zwei Autos sind, wird auch hier munter gehupt, was das Zeug hält. So geht das seit Monaten. Die Polizei sagt, sie könne das nicht überprüfen, das Ordnungsamt verweist weiter. Wir haben vor drei Wochen allein in nur einer Stunde (!!!) 82 nach links abbiegende Autos gezählt zwischen neun und zehn Uhr morgens, die oft hupend vor und zurück fuhren. Wenn man verboten von der Rubensstrasse in die Baumeisterstrasse abbiegt, kann man - bei Gegenverkehr - nicht ausweichen, d.h., man steht noch halb auf der Fahrbahn und behindert den entgegen kommenden Verkehr, der vom Innsbrucker Platz aus kommt. 

Unsere Wohngemeinschaft hat bereits angeregt, in der Semperstrasse, wo am meisten Gast gegeben wird, um den Weg zwischen Rubens- und Haupt- bzw.Rheinstrasse zu verkürzn, eine Schwelle anzulegen, die die Autos ausbremst. Nur: Warum interessiert dies keinen? Wir bitten nochmals zu bedenken, dass das Gehupe nervt, oft auch morgens um sechs Uhr schon los geht und unerträglich ist. Ebenso auch das Bergan-Gasgeben in der 30er Zone die abschüssige Semperstrasse hoch, um noch schneller fahren zu können. Es wäre einfach schön, wenn sich irgendwie mal des Problems angenommen werden würde. Vor einer Woche fuhr ich nachts mit dem Taxi nach Hause, kam von der Rubensstrasse und sagte dem Taxifahrer, der links verbotenerweise in die Baumeisterstrasse einbiegen wollte: "Das ist hier aber verboten, das müssten Sie doch wissen!" - Darauf der Taxifahrer: "Nein, es ist ja kein rotes Schild, sondern ein blaues mit Pfeil geradeaus, d.h., es ist jedem Autofahrer selbst überlassen, ob er abbiegt!" - Darauf ich: "Ah, Blau ist also das neue GRÜN! - Und prompt kam uns ein Taxi entgegen - und keiner wollte weichen - nachts um 3 Uhr 30 wurde wieder munter gehupt.  Vielleicht kann sich jemand mal der Sache annehmen, denn es wird immer schlimmer! Mit freundlichem Gruß Patrick Sven Reinert 

Patrick-Sven erstellt am
Referenznr.: 2018-02304

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