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Gehörschädigender, schlafstörender Autolärm durch lebensgefährliche Raserei in der Urbanstraße

Straßenlärm
Urbanstraße/Hermannplatz
Maßnahme: Geschwindigkeiten für Autos reduzieren und Tempo 30-Abschnitte
Maßnahme: KFZ-Spuren reduzieren oder verengen
Maßnahme: Verkehrsfluss organisieren (Verlagerung, Verkehrsfluss verbessern, Lieferzonen, Parkraumbewirtschaftung)
Maßnahme: Dialogdisplays

Der Hermannplatz mit angeschlossenen Hauptverkehrsstraßen ist seit jeher höchstfrequentiert von allen Arten von Verkehrsteilnehmern. Rücksichtslosigkeit der motorisierten Verkehrsteilnehmer und damit einhergehende Lärmemissionen (natürlich auch Schadstoffe) haben in den vergangenen Jahren nicht ab, vielmehr stark zugenommen. Alle verkehrsberuhigenden und entlastenden Ankündigungen und Pläne sind regelmäßig im Sand verlaufen und nicht umgesetzt worden. Straßen-, verkehrlicher Rückbau, Umgestaltung der Verkehrsführung, Verlangsamung und Zurückdrängung des Vorrangs des motorisierten Verkehrs hat nie stattgefunden - Umbaupläne für den Hermannplatz mit Halbierung des Straßenraums wurden nie angepackt, konsequente Lärm-, Emissionsreduzierung und damit einhergehende Erhöhung der Lebensqualität der Anwohner hat nach wie vor keine Priorität. Eine Initiative für verkehrsberuhigende Maßnahmen in der lärmgeplagten Urbanstraße hat vor Jahren durchgesetzt, dass ein nächtliches Geschwindigkeitslimit von 30 km/h eingeführt wurde. Doch dies hat absolut nichts gebracht, da es stets von den Verantwortlichen abgelehnt wurde, das Tempolimit zu überwachen, zu kontrollieren und Verstöße zu ahnden. Nach allen - durchaus repräsentativen - Beobachtungen der Anwohner vor allem zwischen Hermannplatz und Grimmstraße gibt es täglich und - besonders exzessiv - nachts massivste Lärmbelästigungen durch getunte, überlaute - Zulassungsfähigkeit fraglich - Autos, die paradieren oder Rennen fahren. Was der ein Mal im Jahr stattfindende "Blitzermarathon" dann als ausnahmsweisen Exzess konstatiert - "ein Fahrzeug war in der nächtlichen Tempo-30-Zone sogar mit 120 km/h unterwegs" -, erleben die Anwohner täglich, vor allem in jeder Nacht dutzende Male. Nicht ein Fahrzeug hält sich ab 22 Uhr an Tempo 30, eine gefährlich große Zahl von Autos beschleunigt lautstark nach dem Hermannplatz und befährt die Strecke bis Graefestraße mit 80 und mehr. Das bedeutet nachts unnötig ohrenbetäubenden, stressigen und schlafzerstörenden Lärm. Ein Blitzer an der Einfahrt zur Urbanstraße würde schon einiges zur Beruhigung beitragen. Darüberhinaus muss es häufige Verkehrskontrollen dort geben, die zur Disziplinierung rücksichtsloser Fahrer und nötigenfalls auch zur Einziehung und Wegnahme nicht zulassungsfähiger Fahrzeuge führen. Um die Straße vom übermäßigen - und nicht mehr zeitgemäßen - Verkehrslärm zu entlasten und ihr Lebensqualität zurückzugeben, sollte die Straße auch umfassend zurückgebaut werden. Eine Aufwertung besonders des an den Hermannplatz anschließenden Teils für Bewohner und Besucher wäre die Folge und wünschenswert.        

hejo
Referenznr.: 2018-01845