Zum Inhalt springen

Verkehrsbelastung in der Elisabethstraße in Berlin- Biesdorf

Straßenlärm
Elisabethstraße, 12683 Berlin
Maßnahme: Geschwindigkeiten für Autos reduzieren und Tempo 30-Abschnitte
Maßnahme: KFZ-Spuren reduzieren oder verengen
Maßnahme: Verkehrsfluss organisieren (Verlagerung, Verkehrsfluss verbessern, Lieferzonen, Parkraumbewirtschaftung)
Maßnahme: Schallschutzfenster (in Gebäuden)
Maßnahme: Dialogdisplays
Maßnahme: Lärmschutzwände oder -wälle

Die Elisabethstraße fungiert als Verbindungsstraße zwischen dem Blumberger Damm und der Allee der Kosmonauten und ist dadurch für Pendler stadtein- und auswärts außerst attraktiv, zum Leid der Anwohner.

Durch das stetig wachsendes Verkehrsaufkommen, bedingt durch den zunehmenden Pendlerverkehr morgens- stadteinwärts, nachmittags- stadtauswärts, werden wir als Anwohner der Elisabethstraße in Berlin- Biesdorf diesem enorm zunehmenden gesundheitsschädlichen Verkehrslärm und den damit verbundenen schädlichen Abgasen ausgesetzt. Die Elisabethstraße ist zu den Stoßzeiten zugestaut, die Motoren laufen und wir können uns im Garten nur noch anschreien um einander zu verstehen. Mein kleiner  Sohn sagt: "Es stinkt hier." Als Eltern machen wir uns natürlich auch große Sorgen um die Gesundheit unserer Kinder. Für dieses wachsende Verkehrsaufkommen wurde die Straße, bei Ihrem Ausbau nie ausgelegt und dies ist auch absolut nicht passend zum Wohnumfeld (Einfamilienhäuser mit Gärten). Zudem durchqueren 3 Buslinien, in kurzen Abständen die 600 Meter lange Elisabethstraße. Nachts haben wir zwar, nach mehreren Anläufen, ein Tempo 30 erreicht aber diese Tempobeschränkung wird in den seltesten Fällen eingehalten. Gerade nachts sucht der Körper die Erholung. Selbst bei Hitze im Hochsommer ist es nicht möglich, mit offenem Fenster zu schlafen.

Abhilfe im ersten Schritt kann eine Beschränkung des Tempos auf 30 km/h auch tagsüber schaffen. Diese Tempobeschränkung sollte aber auch gelegentlich überwacht werden.

Des weiteren schlagen wir vor, Alternativrouten zu schaffen, um den Verkehr zu verteilen. Eine davon wäre die Öffnung des Kornmandelwegs zum Blumberger Damm hin. Hier wird ohnehin gerade ein Parkhaus mit Zufahrt zum Blumberger Damm errichtet. In diesem Zusammenhang könnten die Bauarbeiten für den noch fehlenden, sehr kurzen Straßenabschnitt gleich mit erfolgen. Dies würde dann sogar noch, da dort ohnehin gebaut wird, kostenmindernd wirken. Durch die Öffnung der Kornmandelwegs zum Blumberger Damm hin gäbe es dann eine direkte Verbindung vom Blumberger Damm über den Kornmandelweg/ Eitelstraße zur Allee der Kosmonauten. Damit muß dann nicht mehr die Route (Umweg) über die Elisabethstraße genommen werden.

Auch wäre ein System von Einbahnstraßen denkbar. Somit würde sich der Verkehr gleichmäßig im Wohngebiet verteilen und es wäre nicht nur eine Straße die Hauptverkehrsader.

Möglichkeiten den Anwohnern der Elisabethstraße etwas die Last, mit all den negativen gesundheitlichen Auswirkungen, des zunehmenden Verkehrs zu nehmen gibt es sicher viele. Leider sind wir bis dato nicht wirlich angehört worden. Da es hierbei aber eindeutig um die Gesundheit aller Anwohner geht und dies doch für unser Verständnis im Mittelpunkt und Interesse der Stadtplanung liegen sollte, wenden wir uns nun mit Hilfe dieses Forums an Sie mit der Hoffnung, nun gehört zu werden und damit eine Verbesserung der Wohnqualität zu erzielen.

MfG, Familie Winge

PS: Als Beispiel ein Bild vom Nachmittag stadtauswärts. Der Stau geht in den Stoßzeiten die komplette Elisabethstraße entlang. Am Morgen ist der Stau dann umgekehrt, stadteinwärts.

Mario
Referenznr.: 2018-01219