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„Join us“ - Berliner Aidshilfe e.V.

Gesundheit
1.950€
Schöneberg Süd
Friedenau
Tempelhof
Lichtenrade
Schöneberg Nord

Durch die Coronapandemie haben viele Freiwillige ihr Engagement in den Ruhemodus versetzt und zum Teil sogar auch aufgeben. Viele der Freiwilligen konnten in der Pandemiezeit ihre Ehrenämter nicht ausüben. Sie konnten als „Freunde im Krankenhaus“ nicht die Patient_innen im Vivantes Auguste-Viktoria und St. Joseph Klinikum besuchen, nicht die Begegnungsangebote in den Pflegeeinrichtungen organisieren, sie konnten die Inhaftierten nicht in den Haftanstalten besuchen, sie konnten keine Präventionsarbeit mit den Schulklassen machen und auch nicht im „Ulrichs“ – dem Café der Berliner Aids-Hilfe in der Karl-Heinrich-Ulrichs Str. die Gäste bewirten und zu Ausstellungen, Lesungen und Partys einladen. 55 Freiwillige ruhen in ihrem Engagement. Schätzungsweise 30-45 werden ihr Engagement nach der Pandemie nicht wieder aufnehmen.

Das Ziel: „Join us“ Um nach der Pandemie bzw. in einer durch die Pandemie veränderten gesellschaftlichen Situation wieder die verschiedensten ehrenamtlichen Angebote für Menschen mit HIV d.h. die Angebote in unserem Schöneberger Kiez: Krankenhausbesuche im Vivantes-Auguste-Viktoria-Klinikum und St. Joseph Klinikum Tempelhof, die „Buddy-Patenbeziehungen“, in der mehr als 20 Menschen mit HIV, die im Schöneberger Kiez vereinsamt leben von „Emotionalen Begleiter_innen“ in ihrem Alltag empowert werden, die Präventionsarbeit für die Schulen, in der viele Schüler_innen zu HIV, Sexuell übertragbaren Infektionskrankheiten und Safer Sex z.B. aus dem Schöneberger Bezirk wie : Sophie Scholl, Gustav-Langenscheid Schule, Ecole Voltaire etc. aufgeklärt und für die Themen sensibilisiert werden, die Gesundheitsworkshops die in der Jugendarrestanstalt Berlin-Brandenburgs in Lichtenrade angeboten werden und nicht zu vergessen Ehrenamtliche für das „Café Ulrichs - Kiez – Küche und Kultur“, Kieztreff für Menschen mit HIV, Nachbarschaft und Solidarische, aufbauen zu können, braucht die Berliner Aids-Hilfe viele neue Freiwillige. Unser Kiez – die Menschen in unserem Kiez brauchen diese vielfältigen Angebote in Tempelhof-Schöneberg und dazu braucht die Berliner Aids-Hilfe neue Engagierte.

Um all diese Freiwilligen, die für diese Aufgabe geeignet sind: z.B. junge queere Jugendliche für die peer-education-Arbeit im Youthworkteam, aber auch people of color und Menschen der Mehrheitsgesellschaft, Junge – Alte, Gehandicapte und Gesunde; brauchen wir eine attraktive Anwerbungsstrategie, um so in einem Zeitrahmen von circa 3 Monaten 35-45 Freiwillige für die Aids-Hilfe Arbeit zu interessieren, um sie dann in die jeweiligen Teams zu integrieren.

Die Methode – so solls werden: In einem professionell gedrehten Video sollen Ehrenamtliche ihre eigenen ehrenamtlichen Aktivitäten vorstellen und so die Zuschauer_innen motivieren mitzumachen. So sollen neun Freiwillige (Transmann/Transfrau, nicht binärer Mensch, schwuler Mann, lesbische Frau, gehandicapter Mann, persische Frau, indischer Mann, bio-deutsche Frau, bio-deutscher Mann) die neun Kernarbeitsbereiche und die Diversität im Ehrenamt der Berliner Aids-Hilfe vor- und darstellen.

Die neun Spots sollen in Form einer Serie auf den Social Media Kanälen: Twitter, Facebook und Instagram gepostet werden, dauerhaft im you-tube Kanal stehen und natürlich auch auf der Homepage Berliner Aids-Hilfe gesehen werden.

Regionalkoordination Schöneberg Nord bearbeitet am
Referenznr.: 2021-11856