Anwohnerorientiertes OX
Ein ergänzender Gegenentwurf zu OX beruhigt sich, der die Realitäten berücksichtigt!
Vorweg:
- Lärm geht nicht von parkenden Autos aus!
- Alle Verkehrteilnehmer müssen ihren Beitrag leisten!
- Entscheiden dürfen Anwohner und Betroffene (z.B. Gewerbetreibende oder Eltern von Kita-/Schulkindern, keine Amtsräger oder Politiker die nicht im Kiez oder gar Bezirk wohnen!
- keine durchgängige Partymeile von Sonntagstraße,Lenbachplatz und Bahnhofsvorplatz!
- Ganzheitlich Denken und Handeln! Der bisherige Ansatz ist gut aber zu kurz gedacht!
Konzept
- Umweltschutz: Entsiegelung der Simplonstr. zwischen Sonntag- und Lembachstr. mit Ausnahme eines asphaltierten Radweges bis zur Anschlussstelle Revaler Str. ; dort auch Fahrradstr.
- Schaffung von breiten Wegen für dir Fußgänger
- Installation von robusten Sportgeräten im Bereich
- Anwohner first: Schaffung von seitlichen Anwohnerparkplätzen! Keine Gebührentickets. + 10 ELadesäulen (20 Autos) für Anwohner
- Vermeidung Verkehr ohne Poller durch konsequentes Einbahnstraßensystem: Neue Bahnhof Str. Richtung Ostkreuz (Einfahrt aus Boxhagener und Gürtelstraße (neu) möglich, Sonntag Richung Innenstadt, Lenbachstr. jeweils von Sonntag in Richtung Simplon & Boxhagener Str., d.h. Simplonstr. ab Holtei Sackgasse
- Rettungsfahrzeuge und Radfahrer dürfen entgegen der Fahrtrichtung druch
- Alle 100m eine Entladestation für LkW oder Lieferanten (darauf Anwohnerparken von 21 Uhr Abends bis 9 Uhr morgens erlaubt)
- Im Kiez 75% exklusives Anwohnerparken (Vorschlag 10 EUR im Monat) - Parkscheinpflicht auf 25% der Plätze ab 12 bis 24 Uhr, auch am Sonntag, aber die erste halbe Stunde frei, 3 EUR bis 3h danach und ab 18 Uhr generell 5 EUR pro Stunde
- Damit auch: Verlegung der Arbeitszeiten des Ordnungsamtes!
- Tempo 10 im gesamten Bereich, für alle - auch Radfahrer
- mind. ein Zebrastreifen pro Kreuzung
- Abstellverbot für zu mietende eRoller, Scooter und Fahrräder
- Verbot von batterie- oder netzbetriebenen Verstärken im gesamten Kiez, keine Musik für länger als 60 Minuten am Stück
- Verbot von Parties nach 22 Uhr im und am Parkt, ebenso Übernachtung und Ansammlung von Einrichtungsgegenständen (Matratzen, Sofas, Stühle etc.)
- Verlängerung der Lärmschutzwand zu den Gleisen bis zum Ostkreuz
- Bau von auch perspektivisch genügend Fahhradparkplätzen auf dem Bahnhofvorplatz Ostkreuz, regelmäßige Entfernung von nicht betriebsfähigen Rädern
- Neubau Spielplatz Annemirl Bauer Platz und Verstetigung einer Spielstraße im Kiez, dort keine exklusiven Anwohnerparklätze
- Stündlich Bestreifung durch Ordnungsamt und Nachts nach 24 Uhr durch Polizei, regelmäßige Geschwindigkeits- und Durchfahrtskontrollen
- Anwohnertelefon für akute Lärmbelästigung oder WhattsApp, Missbrauch kostet
- Entfernung von sinnfreien Blockaden im Straßenraum wie Parklets
- Zulassung von individeller Begrünung von Baumscheiben
- Verbot von Hunden auf dem Annemirl Bauer Platz und S Bahnspielplatz bzw. räumliche Trennung eines Bereichs für Mensch und Hund & Verbot von Taubenfütterungen
- Anfangs 1x im Quartal Sperrmüllaktion der BSR im Kiez zur kostenlosen Entsorgung oder gegen Pauschale
- Wilde Müllentsorgung - auch Kleindelikte kosten dann mindestens 1.000 EUR z.G. der BSR
- Konzept gegen Kriminalität am Bahnhof Ostkreuz zusammen mit Bahn und Bundespolizei entwivkeln, z.B. keine Waffen im Kiez und Verhinderung von Drogenkriminalität bevor es zum Problem wird
- keine Tramlinie durch die Sonntagsstraße wenn man Beruhigung ernsthaft anstrebt, dafür überdachtes Rollwegkonzept vom Ostkreuz zum Victoria Center (wie am Flughafen) mit viel Solar und Werbefläche!
- Beschränkung von Gastronomie auf Bestand - Außenbereiche nur wo Gehweg breit genug für Kinderwagen und Rollatoren
- Nach und nach Entsiegelung aller Parkplätze ohne diese zu reduzieren, das geht! Dafür Asphalt für den Radstreifen.
- Keine Spendenaktionen durch kalte Ansprache im Kiez, keine Gottesdienste auf dem Platz (egal welche Glaubensrichtung) und keine Versammlung ohne jeweilige Genehmigung
- Regelmäßig Evaluierungen der Maßnahmen durch aktive Anwohnerbeteiligung (1x Jahr Konferenz auf dem Platz)
Argumente:
- Sinnhaftigkeit statt Idiologie
- überschaubare Kosten/Aufwand
- Auch teilweise und schrittweise Umsetzung beingen enorm viel, wohne hier seit 20 Jahren direkt am Platz und kann das einschätzen
- Nimmt alle mit, nicht gegen Auto- oder Radfahrher*innen
- Der Rest von Berlin und der Welt lacht nicht länger über uns!
Ich freue mich über detailliertes und ernstes Feedback von den Initiatoren der Aktion und jedem Interessierten. Lasst uns auch gern dazu sprechen und austauschen.
Kommentare
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Diskussion
- Comment 54442
Leider vieles am Thema vorbei. Gute Vorschläge dadurch verschenkt. Kann hier nicht zu 30 Punkten Stellung nehmen. Auf jeden Fall bin ich für Anwohnerparken first.
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