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Entlastung für Anwohner*innen an Bundestraßen

Ich weiß nicht, wie weit die "Berliner Mitte" gefasst ist, denn das Anliegen betrifft längst nicht nur Menschen innerhalb des S-Bahn-Rings.

Durch Berlin führen diverse Bundesstraßen, viele Kilometer in sechsspuriger (z.B. B1/B5) oder gar achtspuriger Ausführung (B2/B5). Der Vergleich zu einer Autobahn ist für mich naheliegend. Andererseits gibt es, im Gegensatz zu Autobahnen, meist keinerlei aktiven Lärmschutz für Anwohner*innen.

Angesichts der hohen Bebauung (teils 10+ Stockwerke), müsste man die entsprechenden Straßen dafür aber wohl unter die Erde bringen. Und selbst diese äußerst kostenintensive Maßnahme wäre teils wohl nicht machbar (unter der B1/B5 verläuft z.B. über weite Teile die U5). Mehr als einzelne Abschnitte in dicht besiedelten Gebieten, dürften kaum realisierbar sein (z.B. zwischen Lichtenberger Brücke und der künftigen TVO-Verknüpfung (B158 + B1/B5)).

Daraus leiten sich folgende Fragen ab:

  1. Hat der Senat Möglichkeiten die Belastung durch Lärm (vor allem nachts; Stichwort: Tempo 30 und/oder Flüsterasphalt) und Abgase zu verringern?
  2. Kann man die sechs- und achtspurigen Abschnitte durch vierspurige ersetzen? Der gewonnene Platz könnte für diverse Zwecke genutzt werden. U.a. mehr Straßenbäume, breitere Rad- und Fußgängerwege (letztere auch als Außenbereiche für Gastronomie), Parkraum für Car-Sharing/Fahrräder, Busspuren, Straßenbahngleise...

 

PS: Vielen Dank für diese Diskussionsplattform.

Matthias P. bearbeitet am
Referenznr.: 2021-11283