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Urbane Aufenthaltsqualität schaffen

Bodenbelag

In Anbetracht des relativ geringen finanziellen Spielraumes kann aktuell leider keine einheitlich neue Platzgestaltung erfolgen. Eine niveaugleiche, ungegliederte neu gepflasterte Fläche wäre mein Favourit. Das Wegekreuz ist eine Notlösung, die nicht alle der zahlreichen Laufwege auf diesem Platz spiegelt. Für unpraktikabel halte ich die Sackgassenlösung für den Lieferverkehr. Hier wird es zum Stau kommen und die Lieferwagen werden beim Versuch zu Wenden über die Platzfläche fahren und somit die Fußgänger/innen gefährden. Dagegen hilft nur eine klare Entscheidung: entweder die abgepollerte Straße beibehalten oder zu Gunsten der Aufenthaltsqualität diese vollständig bis zu den Platzrändern für den Lieferverkehr schließen. Den Springbrunnen würde ich eher in Richtung Albrechtstraße versetzten, da der Platz dort ruhiger ist. Es sollten diverse unterschiedliche - auch kleine- Sitzgelegenheiten überall auf dem Platz verteilt werden (Ein- und Zweisitzer), dabei sollten auch senioren/innengerechte Bänke berücksichtigt werden. Die Beibehaltung bzw. Nachpflanzung von Bäumen begrüße ich sehr. Sie spenden Schatten, erhöhen den Wohlfühlfaktor und sind wichtig für das Stadtklima.

Für die Beleuchtung empfehle ich Bodenstrahler, die gleichzeitig die wunderschönen, denkmalwerten umgebenden Altbauten in Szene setzen könnten. Die Vandalismusgefahr besteht leider bei jeder Gestaltungsidee des öffentlichen Raumes.

Es ist gut und richtig, dass der Bezirk sich -endlich- mit der Aufwertung dieses zentralen Stadtplatzes beschäftigt. Meines Erachtens sollte aber zeitnah Sicherheit bzgl. der Weiterfinanzierung gewonnen werden, um eine einheitliche Gestaltung und nicht nur partielles Stückwerk garantieren zu können.

Rauli erstellt am
Referenznr.: 2021-10720