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Variante 1.A-II oder alles belassen wie es ist, aber mit mehr Anpflanzungen!

Prinzipiell ist bei der Umgestaltung des Breitenbachplatzes, wenn überhaupt, dann nur die Variante 1.A-II die einzig vertretbare! Eine komplette Umleitung des Verkehrs aus dem Bereich Breitenbachplatz, würde in keinem Fall zu einer Verbesserung der Gewerbestrukturen vor Ort führen, da so der Breitenbachplatz ins verkehrstechnische Abseits geraten würde.

Es sollten zudem unbedingt die umliegenden Bezirke transparent mit in die Planungen einbezogen werden. 

Der Verkehr wird sich in andere bisher ruhige Wohngegenden im Berliner Südwesten verlagern und sich dort in weniger gut ausgebauten Straßen aufstauen, wodurch das Problem eigentlich nur verlagert wird. Verkehrsführungen sollten erst dann verändert werden, wenn umsetzbare Verkehrskonzepte vorliegen und sinnvolle Alternativen zum Individualverkehr vorhanden sind. 

Man könnte auch alles so belassen mit Brücke und Rampen und stattdeseen das optische Erscheinungsbild der Brücke verbessern, z. B. durch Anpflanzungen und begrünte "lebende" Wände, die nebenbei auch Feinstaubemissionen und Lärm binden (statt Sichtbeton) sowie geeigneten modernen Schallschutz. 

Das ganze Projekt klingt für mich eher nach blindem Aktionismus und erscheint mir leider generell umsetzungstechnisch immer noch wenig durchdacht! Bis jetzt gibt es kein sinnvoll durchdachtes alternatives Verkehrskonzept! Auch gerade in Bezug auf die Finanzierung bei leeren Staatskassen in Corona-Zeiten sollte das Ganze ebenfalls noch einmal gründlich überdacht werden.

U. bearbeitet am
Referenznr.: 2021-10363