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Variante 1.B.1-I

Sehr geehrte Mitdiskutierende, 

bevorzugen würde ich die Variante 1.B. 1-I da diese eine gleichmäßige Verteilung der Lasten auf alle Betroffenen ergeben würde. Diese Variante steht nach dem Workshop nicht mehr zur Verfügung. Die Variante 1B1I beinhaltet eine schmalere Brücke, die evtl. noch mit einer Begrenzung des Zul. Ges. Gew. weiter hätte eingeschränkt werden können (bis 3,5t deswegen kein LKW mehr auf dieser Strecke). 

Nachdem die Variante 1.B.1-I nicht mehr zu Wahl steht würde ich 1.A-II bevorzugen. 

Die Variante 3 ist für mich aus folgenden Gründen nicht gut. Wenn von der Prämisse ausgegangen wird, daß es den MIV die nächsten 30 Jahre geben wird (Die Pandemie hat mir gezeigt, daß es unterschiedliche  Fortbewegungsmöglichkeiten geben muss, auch auf längeren Strecken, abgesehen vom ÖPNV und Fahrrad). 

a. Der Verkehr aus / in unser Viertel wird auf schon jetzt stark belastete nicht ausbaufähige Straßen wie z.B. die Laubacher Straße verlagert. 

b. Der übergeordnete Pendlerverkehr sucht Ausweichstrecken und belastet dort die Anwohner. Hier sicherlich der Hohenzollerndamm und die Mecklenburgische Straße. Die Aussage, daß über die A 103 und das Schöneberger Kreuz eine Umfahrung mit nur wenigen Minuten Mehraufwand existiert ist nur dann schlüssig, wenn das mehr an Fahrzeugen auf dieser Strecke nicht zu einer wesentlichen Steigerung des Mehraufwandes führt. Diese Steigerung würde dazu führen, daß diese und weitere MIV's auf der Strecke "Schleichwege" benutzen würden, also eine zusätzliche Belastung für z.B. der Bundesallee der Saar, - Detmolder, - Laubacher, und weiterer Straßen. Ganz abgesehen davon, daß für die A 103 ja schon Ideen diskutiert wurden, diese abzubauen. Am Breitenbachplatz wäre es jetzt schön ruhig, aber alle anderen haben dann mehr Lärm und Schmutz. 

Die Variante 2.A-I scheint mir ein halbgarer Kompromiss aus Variante 1.A-II und 3 und damit eigentlich abzulehnen weil er das schlechte aus beiden vereint. Eine vernünftige Nachnutzung des dunklen Tunnels sehe ich einfach nicht. Deswegen wird es diese Variante wahrscheinlich werden :). 

MfG

Ein Mitbürger der in der Nähe vom Breitenbachplatz wohnt, kein Auto sein eigen nennt, und mit dem Fahrrad zur Arbeit fährt. 

Dranwohner
Referenznr.: 2021-10282