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Die Brücke als Verbindung und nicht die Verkehrstrasse als Trennung

Dass die Brücke aktuell ein verbindendes Element ist, gilt wohl hauptsächlich für den motorisierten Individualverkehr. Die Kieze werden durch die bestehende Verkehrstrasse nicht nur getrennt sondern auch entwertet. Die meisten Häuser wenden der Verkehrsachse ihren (Verzeihung) Hintern zu. Selbst das Erdgeschoss des WBM-Neubaus ist fast komplett geschlossen. Wie kann die Brücke eine echte Verbindung werden (auch quer über die Brücke). Auch für Menschen, die nicht Verkehrteilnehmer:innen sind? Welche soziale Qualität gewinnt die künftige Brücke über die ästhetische, funktionale und technische Qualität hinaus? Dazu hätte ich gern plausible Antworten der Planungsteams. Und nicht erst für Phase II. Ein - auch nur vorübergehendes - "Weiter so" ist für mich antiurban und nicht nachvollziehbar.

Eckhard Hasler Changing Cities Central erstellt am
Referenznr.: 2021-10079