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Verpflichtende Quoten zum Erhalt von Wald- und Grünflächen, Ausgleichsmaßnahmen vor Ort

Natürliche Lebensgrundlagen und Lebensqualität

Gerade im Berliner Speckgürtel ist seit Jahr leider eine starke Tendenz zur Ausweiung und Umsetzung von Wohn- und Gewerbegebieten gegeben, bei denen nicht oder nicht ausreichend der Erhalt natürlicher Ressourcen berücksichtigt wird.

Das führt dazu, dass bestehende grüne Ortsbilder und -charakter sowie wichtige Lebens- und Erholungsräume negativ beeinflusst bzw. komplett verlorengehen. Es gibt hier gerade in berlinnahen Gemeinden Negativbeispiele.

Durch verpflichtende, dem Orts- und Landschaftscharakter entsprechende Quoten von Wald- und Grünflächen in der Bauleitplanung könnte diesem wirksam entgegengewirkt werden.

Um hierbei den Kommunen sowie den Vorhabenträgern eine adäquate Flexibilität an die Hand zu geben, wäre eine Verpfflichtung zur Durchführung von Ausgleichsmaßnahmen am besten auf den betroffenen Grundstücken, ansonsten aber möglichst ortsnah in der Gemeinde hilfreich.

 

R.H. erstellt am
Referenznr.: 2021-09450

Kommentare

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Diskussion

  • Comment 22188
    S.H.

    Dem kann ich mich nur anschließen. Ferner sollte mal überlegt werden, wie mit Gewebegebäuden und Gewerbeflächen die über Jahre hinweg leer stehen und nun vor sich her gammeln, umgegangen wird. Schließlich musste dafür die Natur weichen.

    Im GG besagt Art 14, Satz 2: Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen.

    Unter diesem Gesichtspunkt sollte der Umgan...

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