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Wasserknappheit in den Kommunen offen kommunizieren

Wirtschaft, Fachkräfte, Energie und Klimaschutz

Die Kommunen und Städte haben ihre Trinkwasserversorgung an örtliche Wasserversorger vergeben. Diese sind zur ordentlichen Versorgung vertraglich verpflichtet.

Da die Vorstände als begehrte Posten gelten - die auch nach Parteizugehörigkeit vergeben werden - herrscht hier ein hohes Interesse Porbleme und Konflikte nicht zu benennen.

Beispiel: Als im letzten Jahr in meiner Stadt der Wasserdruck sehr schwach wurde, da die Brunnen nicht mehr genug Wasser liefern konnten, wurde das als extremer Einzelfall abgetan. Aber alle Bekannten berichteten davon. Die dann erfolgte Neubohrung wurde in den Mediem als Instandhaltung kommuniziert.

Lösung 1: Jeder Wasserverband bekommt verpflichtend einen Klimaanpassungsbeaufragten, der die Probleme frühzeitig kommuniziert.

Lösung 2: Es gibt eine jährlich tagende Wasserkonferenz für die Regionen Nord,Süd,Ost, West mit Beteiligung Berlins. Und eine Zentrale Konferenz zum Jahresende. Bürger und Bürgerinitiativen sind sehr stark zu integrieren, um das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen.

 

Till Ratzeburg
Referenznr.: 2021-09448