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Bessere Kontrolle des Luftraums über Berlin

Mobilität

In den letzten Jahren hat das Überfliegen Berlins mit Kleinflugzeugen erheblich zugenommen. So finden insbesondere vermehrt Rundflüge (Flugzeug dreht mehrere Runden über einem festen Ort) über dem Siedlungsgebiet Mahlsdorf/Kaulsdorf/Biesdorf statt. Dies stellt nicht nur eine besondere Lärmbelästigung (die Rundflüge finden auch und besonders an Feiertagen statt und verbotenerweise auch nachts) sondern, wie u.a. die vermehrten Abstürze zeigen, auch eine Gefahr, dar. Im Falle der Siedlungsgebiete starten die Flugzeuge in der Regel vom Flugplatz Straussberg. Aber derzeit wird sogar an weiteren Flughäfen in der Umgebung Berlins gearbeitet (siehe zb Groß Leuthen (Dahme-Spreewald)).

Besonders hervorzuheben wäre der Vorfall bei der Libyenkonferenz Anfang 2020, als ein Kleinflugzeug aus Strausberg, trotz des gesperrten Luftraums, Berlin überflog.

Offensichtlich gibt es hier keine ausreichende Kontrolle und Koordinierung der Flüge.  Dieses Problem wird sich, durch den zu erwartenden Ausbau von Dronenflügen, eher noch verschlimmern. Die fehlende Kontrolle stellt auch ein ernstes Problem dar, falls es zu weitreichenden pandemiebedingten Schliessungen des BER kommen sollte.

Man bräuchte also insbesondere eine Flugleitstelle, bei der, alle privaten Flüge angemeldet werden müssen (damit zb. Flugzeugführer sofort kontaktiert werden können), und z.B. die Einhaltung von Flug-zeiten und -korridoren überwacht werden könnte.

Kurzer Nachtrag:

-BER ist https://de.wikipedia.org/wiki/Flughafen_Berlin_Brandenburg

-Laut Kommentar von Kohlepfennig unten könnte es durch Schliessung von Tegel zu einer Lücke in den Kontrollmöglichkeiten des Luftraums über Berlin kommen. Für den Fall wäre es also notwendig zu überprüfen inwieweit der Tower in Tegel weiterverwendbar wäre. Wäre auch -falls man in Schönefeld eine Leitstelle einrichten würde- eine Zusatzversicherung für Berlin.

 

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Referenznr.: 2021-09400