Ansiedlung der TESLA-Gigafactory in Grünheide (Mark)
Das Handlungsfeld 6 greift mit der Digitalisierung ebenfalls ein Kernthema der E-Mobilität und somit der TESLA-Ansiedlung auf. Zum einen werden bei der Industrie 4.0 hohe Anforderungen an die Vernetzung in der Produktion gestellt und zum anderen benötigt E-Mobilität für eine optimale Effizienz (z.B. autonomes Fahren) flächendeckende leistungsfähige Funknetze. Dies ist in Brandenburg aktuell nicht der Fall.
Insgesamt betrachtet ist die TESLA Gigafactory ein Querschnittsprojekt von europäischer Bedeutung, das in alle Handlungsfelder hinein wirkt und einer langfristigen Steuerung beider Länder unter Einbeziehung der kommunalen und regionalen Akteure in Oderland-Spree bedarf. Die Chance, dies im Strategischen Gesamtrahmen für die Hauptstadtregion zu verankern und damit die Grundlagen dafür zu legen, die gebotenen Chancen voll auszunutzen sowie die potenziellen Risiken soweit wie möglich zu minimieren, sollte nicht verpasst werden.
(Gemeinsame Stellungnahme der Regionalen Planungsgemeinschaft Oderland-Spree, der Euroregion Pro Europa Viadrina, der kreisfreien Stadt Frankfurt (Oder) und der Landkreise Märkisch-Oderland und Oder-Spree (KAG Oderland))
Kommentare
Diskussion
- Comment 22069
Die Tesla Gigafabrik hat einen erheblichen Wasserbedarf. Es wurde im Rahmen der Wasserversorgung der Fabrik schon über Wasserentnahme aus der Oder diskutiert. Dabei ist die Trinkwassersituation in der Region derzeit schon erheblich angespannt.
Darüber hinaus liegt die Fabrik in einer besonderen Trinkwasserschutzzone an der Spree und dadurch an einer der Haupttrinkwasser"versorgungsleitungen" Ber...