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Berlin / Brandenburg CO2 Neutral bis spätestens 2035

Wirtschaft, Fachkräfte, Energie und Klimaschutz

Deutschland hat  "The Paris Agreement" (https://unfccc.int/process-and-meetings/the-paris-agreement/the-paris-agreement) ratifiziert und ist daher an die Einhaltung seiner Ziele "Its goal is to limit global warming to well below 2, preferably to 1.5 degrees Celsius, compared to pre-industrial levels." gebunden. Daraus ergeben sich CO2 Budget für alle Staaten. Deutschland wird sein CO2 Budget voraussichtlich spätestens 2035 verbraucht haben,

Sachverständigenrat übergibt Umweltgutachten an Bundesregierung (https://www.pik-potsdam.de/de/aktuelles/nachrichten/sachverstaendigenrat-uebergibt-umweltgutachten-an-bundesregierung)

"Deutschland müsste Ende 2026 klimaneutral sein"  (https://www.klimareporter.de/international/deutschland-muesste-ende-2026-klimaneutral-sein)

d.h. auch die Region Berlin / Brandenburg muss bis dahin CO2 Neutral wirtschaften und leben.

Daraus folgt die Region Berlin / Brandenburg braucht einen konkreten Plan, wie dieses Ziel erreicht werden kann.

Damit das gelingen kann brauchen wir einen CO2 Preis, der die Folgekosten der CO2 Emissionen deckt.

Welcher CO2-Preis ist fair? (https://www.dw.com/de/welcher-co2-preis-ist-fair-co2-steuer-co2-abgabe-deutschland/a-48593494)

"Nach Berechnungen des Umweltbundesamts (UBA) verursacht der Ausstoß von einer Tonne CO2 Kosten von rund 640 Euro. Das sind die Schäden, die durch die Zunahme von Wetterextremen und den Folgen wie Ernteausfälle, Verlust von Häusern in den nächsten 100 Jahren nach wissenschaftlicher Berechnung voraussichtlich entstehen werden. Tragen müssen diese Kosten vor allem die heute jungen Menschen und zukünftige Generationen."

Klimaziele für 2020 in Deutschland doch noch erreicht (https://www.br.de/nachrichten/wissen/klimaziele-fuer-2020-in-deutschland-doch-noch-erreicht,SLDZF1G) "Einer Analyse der Denkfabrik Agora Energiewende zufolge wurden im Jahr 2020 42,3 Prozent weniger Treibhausgase ausgestoßen als 1990. Ziel übertroffen! Die Emissionen gingen um 80 Millionen Tonnen CO2 zurück auf 722 Millionen Tonnen. Doch die Freude dürfte nicht lange halten, denn Experten rechnen damit, dass die Emissionen wieder ansteigen, sobald die Wirtschaft wieder anzieht."

Berücksichtigt man die Folgekosten von 640,- € je Tonne CO2 und die CO2 Emissionen von 722 Millionen Tonnen, hat  Deutschland 2020 Klimafolgekosten von 462,080 Milliarden € verursacht, die von den Verursachern zu tragen wären. Da es keinen Folgekosten deckenden CO2 Preis in Deutschland gibt sind diese Kosten im Rahmen einer ordentlichen finanziellen Bilanz des witrschaftichen Handels als Nettokrditaufnahme für indirekt Subventionen für CO2 Emmssion im Bundes- bzw. in den Landeshaushalten zu buchen. Bund und Länder verletzen dadurch das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland Art 109 - Schuldenbremse (https://www.gesetze-im-internet.de/gg/art_109.html).

Dabei ist zu berücksichtigen, dass das BMU keine Vollkostenrechnung gemacht hat sondern nur die Folgekosten für die nächsten 100 Jahre geschätzt hat. Eine Folgekostenrechnung der University of Chicago für die Menschheit kommt man zu wesentlich höheren Folgekosten van ca. $100.000 je Tonne CO2 Emissionen (Climate change will ultimately cost humanity $100,000 per ton of carbon, scientists estimate https://news.uchicago.edu/story/climate-change-will-ultimately-cost-humanity-100000-ton-carbon-scientists-estimate).

Es ist daher dringend geboten, dass dieser Zustand sobald wie möglich beendet wird.

Mit einer guten wirtschaftlichen nachhaltigen und sozialen Planung für die Energiewende in der Region Berlin / Brandenburg sollte es kein Problem sein CO2 Neutralität bis spätestens 2035 zu erreichen, da es in der Region mehr als genug Sonnen- und Windenergie gibt. Darüberhinaus wird durch der Kapitalexport in Länder, die heute fosslie Energieträger liefern reduziert, und in Investionen in die Region umgeleitet, die Arbeitsplätze und Wertschöpfung schaffen.

klaus.loehnert@icloud.com
Referenznr.: 2021-09088