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Radabstellanlagen mindestens so viele wie Autostellplätze

Es ist sehr erfreulich, dass im Konzept auch Radabstellanalgen angedacht sind. Es gibt viel zu wenige in Charlottenburg. Ich schlage hiermit vor, dass mindestens so viele sichere und nach Möglichkeit auch überdachte Radabstellplätze (die auch das Abstellen von Lastenrädern und Rädern mit Kinderanhängern zulassen) gebaut werden, wie in Charlottenburg öffentliche Auto-Parkplätze (an der Strasse + Parkhäuser) existieren. Da im Modalsplit Fahrrad und Auto ungefähr gleich vertreten sind (18% vs 23%), ist das das Mindeste was für den Radverkehr angeboten werden sollte. Für eine Verkehrswende hin zu mehr Radverkehr sollte natürlich die Stellplätze für Fahrräder entsprechen noch deutlich mehr sein.

ingo24 bearbeitet am
Referenznr.: 2020-06646

Offizielle Rückmeldung

Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf

Ergänzende Hinweise des Bezirksamtes zur Diskussion, diese spiegeln den Stand vom 1.9.2020 wider:

  • Hier in diesem Beteiligungsverfahren auf meinBerlin geht es um Radstellplätze für Räder der Verleihunternehmen, nicht um Stellplätze für Privaträder. Dabei sollen auch die leihbaren Elektrotretroller mitbedacht werden, um den "Wildwuchs" auf den Straßen einzudämmen.
  • Im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf im S-Bahn-Ring befinden sich ca. 13.500 öffentliche Fahrradstellplätze, weitere 5.000 öffentlich zugänglich, aber auf Privatgelände. Über die Anzahl von noch hinzukommenden Stellplätzen in Hinterhöfen etc. kann nur gemutmaßt werden. Für den Bereich außerhalb des S-Bahn-Rings liegen keine Zahlen vor.
  • Die exakte Anzahl an PKW-Parkplätzen im Bezirk im S-Bahn-Ring wird im Rahmen einer Studie zur Erweiterung der Parkraumbewirtschaftung zur Zeit gezählt. Ergebnisse sind noch 2020 zu erwarten. Für den Bereich außerhalb des S-Bahn-Rings liegen keine genauen Zahlen vor.
  • Das Bezirksamt beabsichtigt, die Anzahl an Radstellplätzen bis 2030 um weitere 19.500 öffentliche Stellplätze auszubauen, überwiegend zu Lasten von PKW-Parkplätzen.