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Mehr Entsiegelung und Umweltbildung

Anwohnerin/ Anwohnerin
Jugendliche

Es ist auffällig, dass der Spiel- und Bolzplatz einen großen Teil der Fläche mit einem nicht organischen Bodenbelag vorsieht. Dies ist mit Sicherheit der Idee geschuldet, dass das Gelände zum Toben und Sporttreiben ohne harte Stürze geplant wird und darüber hinaus wahrscheinlich wenig Pflegeintensiv sein soll. Daher sollte der Aspekt der Entsiegelung der Fläche mehr in den Focus genommen werden. Nach der jetzigen Planung sollen große Teile des Areals mit Kunststoff bedeckt werden. Wie sieht es hier mit dem Thema „Mikro-Plasik-Verschmutzung” aus, bzw. welche Wahl der geplanten Baustoffe werden hier getroffen, damit dies sich günstiger verhält als befürchtet. Darüber hinaus würde ich mir aber vor allem noch mehr das Hinzufügen von Flächen wünschen, die mehr den Auflagen des vom Bezirk ausgerufenen Klimanotstandes entsprechen. Dies könnte man auch gleich mit grünen Lernflächen verbinden oder zumindest mit frei gelassenen Arealen versehen, die eine etwas gemischtere und biodiversitäre Bepflanzung vorsieht. Entweder eine Wildwiese für Insekten oder mit eingefassten Hochbeeten für ein kleines Urban Gardening Projekt.

Ich könnte mir vorstellen, dass zum Beispiel das Projekt „Jackie” als mädchenorientierte Freizeitgelände am Jakob-Kaiser-Platz sich um den Betrieb und die Pflege eines solchen Areal kümmern könnte oder Gäste mit einem Umweltbildungsauftrag für Kinder empfängt. (Welche Schulen oder Kitas könnten heir Interesse in der Nähe haben?) Hierzu muss aber eine Möglichket zum Wässern dieser Flächen im Außenbereich geschaffen werden. Andere Projekte im Bezirk haben bereits gute Beispiele hervorgebracht, wo nanchtbarschaftliches Engagement zu tollen Ergebnissen in der Entwicklung von grünen Flächen in der Stadt geführt hat. Das GA könnte passende Gerätschaften oder eine Infrastruktur stellen und einen Träger ihres Vertrauen einweisen, um die Pflege sicher zu stellen. Dies würde auch gleich dazu noch die dich recht kleine Personaldecke entlasten. Denkbar wäre, dass hier Gießhelfer beim Mädchenprojekt oder in der Nachbarschaft als festes Engagemnt für dieses Areal geründet werden, bzw. Schul- oder Kitagruppen sich um Beete kümmern. Mit Sichereheit kann hier auch das Umweltamt des Bezirks unterstützend in dieser Richtung Starthilfe geben. Mit besten Grüßen Carsten Knobloch

Knobl bearbeitet am
Referenznr.: 2020-06264