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Verkehrswende bitte mit konsequent stadtverträglichen Mobilitätspunkten

Es wirkt wie eine vertane Chance, wenn bei "Mobilitätspunkten" lediglich verschiedene Formen des CAR-Sharing mit oder ohne Ladestationen und Leihfahrräder oder gar eScooter angeboten werden.  Ich möchte keine weiteren Sharingangebote von PKW insbesondere in der INNENStadt, wo es für den Personentransport wirklich genug gute Alternativen gibt! An einem sinnvollen "Mobilitätspunkt" wünsche ich mir vielmehr für den Transport z.B. von größeren oder schwereren Einkäufen, Getränkekisten oder anderen Gegeständen geeignete LEICHTfahrzeuge oder Transportmittel. Da sollte es also z.B. LASTENfahrräder (Dreiräder) verschiedener Größe, aber gerne auch Handrollwagen für sperrige Transportgüter und andere praktische Transporthilfen für verschiedene Erledigungen zu Fuß. Wenn hier und da mal ein leichter Elektrotransporter, etwa wie der Streetscooter, angeboten wird, wäre das vielleicht auch noch eine sinnvolle Ergänzung, aber bitte nicht noch mehr Sharing-PKW im Bezirk!  Die Umwandlung von bisher durch private PKW, die - absurderweise - etwa 23 Stunden am Tag nur rumstehen, genutzten Parkplätzen in solche für Carsharing-PKW, die tendenziell häufiger zu Fahrten benutzt werden, begünstigt ja sogar noch mehr Autoverkehr! Stationsbasiertes CARSharing mag ja durchaus einzelnen Fahrzeughaltern die Abschaffen ihres privaten Pkw erleichtern. Insgesamt autoverkehrsentlastend wirkt dies aber nur dann, wenn dieses zusätzliche Angebot zugleich mit einer deutlich spürbaren Reduzierung des insgesamt verfügbaren Autostellplatzangebots einhergeht. Auch deshalb sollten bitte möglichst zügig  immer mehr Autoparkplätze zu Fahrradabstellplätzen oder gleich für die Pflanzung zusätzlicher Straßenbäume oder das Aufstellen von Bänken, Spielgeräten oder Anlage von Grün- und Blühstreifen umgenutzt werden. 

JS erstellt am
Referenznr.: 2020-06219