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Schnelle und kreative Lösungen zur Lärmminderung Stadtautobahn/Schienenlärm zwischen Heidelberger und Innsbrucker Platz

Kapitel 5: Lärmminderungsstrategien und Maßnahmen 2018-2023
Straßenlärm
Schienenlärm

10 der 50 Hinweise mit den meisten Positiv-Bewertungen beziehen sich auf diese Lärmschneise in Wilmersdorf und angrenzend Friedenau, der Kartenausschnitt unten illustriert das eindrucksvoll. Ganz offensichtlich handelt es sich um eine massives Lärmproblem, das die Gesundheit der Bürger gefährdet und die Lebensqualität in der Stadt für die Betroffenen massiv reduziert.

Die weitgehend identische Standardantwort auf vieler dieser Hinweise belegt das noch keine adäquate Strategie zur Lärmminderung an dieser Lärmschneise existiert. Natürlich ist die Situation hier schwierig, durch die Konzentration der verschiedenen Verkehrswege auf engem Raum und insbesondere durch den Hochbau der Autobahn in Spannbetonbauweise - aber das ist ja gerade ein Grund mehr, warum das Lärmproblem hier so massiv ausfällt.

Daher sollten kreative und schnell umzusetzende Lösungsansätze gefunden und umgesetzt werden!

Dazu gehört als allererstes eine Geschwindigkeitsreduktion auf 60 km/h, überwacht durch stationäre Geschwindigkeitsmessungen, das ist schnell und einfach umzusetzen.

Dann der Flüsterasphalt - der ist gerade hier vonnöten, der Autobahnabschnitt gehört zu den meistbefahrenen in Europa! Wo, wenn nicht hier! Und dass Schallschutzwände pauschal als technisch unmöglich eingeordnet werden, aufgrund der Spannbetonbauweise der Autobahn und der vielen Auf-/Abfahrten, ist icht überzeugend: Der Aufwand ist vielleicht höher, weil man eigene Tragekonstruktionen benötigt, aber noch einmal, wo, wenn nicht hier? In ganz Deutschland werden mittlerweile Lärmschutzwände mitten im Wald gebaut, um einzelne Häuser und das Wild zu schützen, und Auf-/Abfahrten werden einzeln mit (durchsichtigen) Wänden versehen ... nur nicht in Berlin hier an der "Bestandsautobahn", die zu Zeiten gebaut und genehmigt wurde (mit Fußgängern und Bushaltestellen), als man sich noch keine Vorstellung vom heutigen Verkehr machen konnte.

Das gilt umso mehr für die S-Bahn und den Güterverkehr, denn hier fällt das Argument "Spannbetonbauweise" ganz weg - wenigstens halbhohe Schallschutzwände können dort doch nicht wirklich so teuer sein.

Also bitte, bitte: kreative und vor Allem schnelle Maßnahmen, um dieses massive Lärmproblem wenigstens etwas in der Griff zu bekommen.

tribe
Referenznr.: 2019-05030