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Keine Aussicht auf Lärmminderung

Kapitel 2: Was bisher erreicht wurde - Umsetzung der Lärmaktionspläne 2008 und 2013

Wir wohnen schon seit 50 Jahren auf der Fischerinsel. Das geht nur mit geschlossenem Fenster und Ohropax in den Schlafräumen. Lärmproduzenten sind in erster Linie nicht die Pkw mit ihren Reifengeräuschen sondern Motorräder, die ab Kreuzung Breite Strasse bis zur Mühlendammbrücke mindestens 120 km/h und das mitten in der Nacht erreichen wollen. Außerdem LKW mit Hängern und deren Poltergeräusche. Dies werden Sie leider mit Ihrem guten Lärmaktionsplan nicht verhindern können auch nicht mit Tempo 30. Diese Geschwindigkeitsbegrenzung hält kaum ein Fahrer ein, wie man täglich auf der Straße Fischerinsel erleben kann. Die Aussichten sind trübe:

-2020 beginnt der Neubau eines Hauses mit dem üblichen Baulärm auf der Fischerinsel

-der Neubau des Mühlendammwehrs mit erheblichen Rammarbeiten ist geplant

-der Abriß der Mühlendammbrücke und ihr Neubau wegen des Straßenbahnbaus ist geplant und das geht letzlich nicht ohne erheblichen Baulärm

-letztlich kommt noch der lärmintensive Straßenbahnbau und die spätere Kulisse des Fahrgeräusches hinzu, denn sog. Flüsterbahnen gibt es nicht, wie man überall in der Stadt hören kann.

Was bleibt da für eine Konsequenz: Wegziehen aus der ehemals vertrauten und schönen Wohngegend.

Hans Retter
Referenznr.: 2019-04920