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Module absurd!

Hinweis

Ich habe die Umgestaltung nun einige Wochen auf mich wirken lassen und fühle mich in meiner ersten Annahme absolut bestätigt. Die Module sind jetzt montiert - Schlecht in allen Bereichen! Sogleich und für jeden indiskutabel verständlich, zeigt sich wo der Fehler an dieser Idee/Art der Gestaltung des öffentlichen Raumes liegt!

Pünktlich zur kalten u nassen Jahreszeit sind die Objekte fertig und offenbaren uns anschaulich, dass sie nun monatelang unbenutzbar und sinnlos ihr Dasein fristen müssen. Da wir in Deutschland nun einmal  6 Monate "Zuhausebleibenwetter" haben, erledigt sich die Frage nch der Sinnhaftigkeit der Module praktisch von selbst! Die Anwohner, Besucher und Planer können sich nun exemplarisch anschauen, wie die Module Woche für Woche weiter verdrecken und vergammeln! Die erste Frostphase wird kommen - Regen, Graupel, Schnee! Von der Straße fliegt Matsch und Salz an die Objekte, welches die Konstruktion sofort angreift - vom Bürgesteig der unsägliche Splitt u Müll aller Art! Zu Silvester testen die Kids dann ihre Knaller daran und die Brandflecken verleihen den Objekten dann den berlintypischen "Bitte-Entsorgen-Style". Es gibt eigentlich kaum einen besseren Weg ein Konzept klarer als total absurd zu entlarven, als diesen von den Machern selbst gewählten!

Wie sinnvoll wären jetzt die Stellflächen, da die Menschen ja nun wieder vermehrt das Auto anstatt das Fahrrad nutzen! Wie problemlos könnten die neuen Sitzgelegenheiten (wären sie auf den Bürgesteigen installiert) auf den Frühling warten, da sie auf den beräumten u entvölkerten Gehsteigen sowieso niemanden behindern! Hätte, könnte ,wäre...

Systematische Missachtung der im Vorfeld gemachten Anregungen/Kritik und der Zwang das Geld loswerden zu müssen, führen dann zu den absurdesten Ergebnissen. Am Ende wird das Programm, trotz ddes massiven Gegenwindes, als gut angenommen und erfolgreich bewertet werden....

Sehr traurig!

MfG aus der Fidicinstr.

 

 

xyz erstellt am
Referenznr.: 2018-04039