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Campus / Labor für nachhaltige Ernährung - Beitrag zu den UN-Nachhaltigkeitszielen

Wissen / Innovation

Constantin hat vorgeschlagen, dass das THF-Gebäude ein Ort werden soll, um die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele mit Leben zu erfüllen.https://mein.berlin.de/ideas/thf-als-zentrum-des-lernens-und-ausprobierens-der-/    Eine riesige Vision, mit weltweiter Ausstrahlung. Wow!

Ich habe dazu einen konkreten Umsetzungs-Vorschlag: Es geht dabei um das Ziel Nr 2: „Ernährung sichern – den Hunger beenden“.

 

Das THF-Gebäude hat mehrere Küchen und viele Lagerräume, die für Lebensmittel. geeignet sind. Außerdem gibt es Innenhöfe und nicht zuletzt reichlich Wandflächen – all das wäre für die Pflanzenzucht, zum Verarbeiten der Lebensmittel, zum Erproben innovativer Lebensmittel etc geeignet. Und weitere Räumlichkeiten könnten zur Verteilung, zur forschenden Begleitung der projekte und zum Wissenstransfer genutzt werden. Dazu noch frei Hinweise:

1)  Der Berliner Ernährungsrat hat kürzlich einen „Innovationscampus Ernährungswende“ für Berlin gefordert. Genau das könnte das THF-Gebäude bieten. Die Forderungen des Ernährungsrates sind gut durchdacht und könnten teilweise sogar gleich als Handlungsanleitung für die Ausstattung und Organisation eines Gebäudeflügels im THF-Gebäude genutzt werden. http://ernaehrungsrat-berlin.de/wp-content/uploads/2017/09/Ernaehrungsrat_FK_2017_web.pdf

 

2)  In Kopenhagen gibt es außerdem ein Food Labor (http://nordicfoodlab.org/), das ganz neue Lebensmittel entwickelt und erprobt. Im THF könnte etwas Ähnliches entstehen, dann natürlich maßgeschneidert für Berlin. (Beispiel: Der Berliner Imkerverband hat 1000 Mitglieder – und regelmäßig fallen beim Imkern größere Mengen von männliche Bienen-Drohnen an, mit denen man in Richtung eiweißreicher Nahrung experimentieren könnte. Neue, eiweißreiche Lebensmittel aus insekten sind groß im Kommen, und es heißt, sie könnten wirkungsvoll für den weitweiten Kampf gegen Hunger eingesetzt werden. Vielleicht also ein lohnendes Projekt für das THF-Gebäude?))

 

3)  Speziell für Berlin sollte in Sachen „Ernährungswende“ noch ein weiteres Handlungsfeld zum Schwerpunkt werden: Menschen mit wenig Geld konkrete Zugänge zum ausreichenden und gesunden Essen zu eröffnen. Ich denke dabei unter anderem an die vielen Obdachlosen.

HeikeA
Referenznr.: 2017-00552