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Kinder- und Jugendparlament stärken

Kosten: keine Angabe A = bis 20.000 Euro Marzahn-Mitte Abt. JugGes

Im September wurde das Kinder- und Jugendparlament Marzahn-Hellersdorf gegründet.

12 Kinder und Jugendliche wurden gewählt und setzten sich für die politischen Rechte junger Menschen im Bezirk ein. Für ihre ehrenamtliche Arbeit und die Akquise weiterer engagierter Kinder und Jugendlicher braucht es aber noch mehr Unterstützung! Durch demokratiebildende Workshops über Kinderrechte, Politik und Teamarbeit; gemeinsame Ausflüge zu politischen Orten in Berlin oder Gedenkstättenfahrten und regelmäßige Veranstaltungen sollen junge Menschen an die politische Arbeit herangeführt werden. Um noch mehr Kinder und Jugendliche an den verschiedenen Orten im Bezirk zu erreichen und die vielen Interessen zusammen zu bringen ist eine finanzielle Unterstützung für Räume, Veranstaltungen, Workshops, pädagogische Begleitung, Verpflegung und digitale Informationsmöglichkeiten notwendig.

Kinder-und Jugendbeteiligungsbüro Marzahn-Hellersdorf bearbeitet am
Referenznr.: 2022-15322

Offizielle Rückmeldung

Bezirksamt Marzahn-Hellersdorf

Stellungnahme:

Abteilung Jugend und Gesundheit

Kostenschätzung: 10.000 Euro

Starke Kinder- und Jugendparlamente müssen immer über eigene Ressourcen verfügen, um selbst gewählte und selbst organisierte Vorhaben umzusetzen. Dies können Projekte, Kampagnen, Feste, Events, Reisen und Denkstättenfahrten sein, aber auch die Förderung und Unterstützung von Initiativen aus der lokalen Jugendszene. Ein eigenes Budget für ein Kinder- und Jugendparlament ist ein wichtiges Qualitätsmerkmal und ermöglicht nachhaltige Beteiligungsprozesse mit Selbstwirksamkeitserfahrungen für Kinder und Jugendliche. Um dem jugendpolitischen Auftrag und der Beteiligung von jungen Menschen gerecht zu werden, ist es unabdingbar, ihnen finanzielle Ressourcen zur Verfügung zu stellen und damit, unabhängig vom Verwaltungshandeln, Handlungsspielräume für Projektumsetzungen zu schaffen und somit eine Scheinpartizipation auszuschließen. Der Vorschlag wird durch das Jugendamt befürwortet.