Zum Inhalt springen

Aufenthaltsqualität, Möblierung und Barrierefreiheit

Es wird eine robust-schlichte und gleichzeitig hochwertige Möblierung mit einer aus der Gestaltung der Ostberliner Bänke von Fritz Kühn abgeleiteten Stahl-Holzkonstruktion vorgeschlagen. Die differenziert und gleichwohl kohärent gestalteten Typen des Mobiliars lassen unterschiedliche Aufenthaltsangebote entlang der Schillingpromenade entstehen. Von der doppelseitigen Platzbank über Promenadenbänke bis hin zu locker gestellten Hockern unter dem südlichen Baumdach… Neben den Bänken bestehen sehr gut nutzbare Aufstellflächen für Kinderwägen und Rollstühle. Unterschiedliche Sitzhöhen und Aufstehhilfen machen die Möbel für Alle sehr gut nutzbar. Alle weiteren Ausstattungselemente werden schlicht und zurückhaltend gestaltet (Abfallbehälter, Fahrradbügel). Entlang der Schillingpromenade sorgen schlanke Lichtstelen für eine helle Grundbeleuchtung. Die Lichtpunkthöhe beträgt ca. 3,5 m. Die Leuchten arbeiten mit gerichteter Lichtabstrahlung und stark abgeblendeten Optiken; unnötige Lichtemissionen werden vermieden, Streulicht weitgehend ausgeschlossen. Eine Steuerung regelt die Lichtintensität von voller Leistung über eine reduzierte Abendstufe bis zur nächtlichen Grundbeleuchtung. Die Lichtmodule sind blendungsarm, insektenfreundlich und energieeffizient ausgeführt, mit warmweißer Lichtfarbe und sehr guter Farbwiedergabe. Durch den engfugig verlegten Plattenbelag ist eine sehr gute Begeh- und Berollbarkeit durchgehend gewährleistet, gleichzeitig ist durch die Oberflächenbearbeitung eine sehr gute Rutschhemmnis sichergestellt. Es wird ein in den Belag gefrästes Leitsystem über die gesamte Länge der Promenade vorgesehen. Zur Straße ist ein taktil spürbares Bord (2cm) angedacht.