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Materialität und Denkmalensemble

Die Materialität für die Schillingpromenade wird aus dem Bestand und den Empfehlungen des Ausstattungs- und Materialleitfadens abgeleitet: Das gliedernde, aus dunklen Platten gebildete, Raster korrespondiert mit der Promenadenbreite. Die Formate und Oberflächen der Platten werden weitgehend übernommen, die beiden, bis heute ablesbaren, Bauabschnitte der Promenade in den 1960er Jahren bleiben auch zukünftig sichtbar. Für den südlichen Teil kommen großformatige Platten (ca. 120/120) zum Einsatz, im Norden die kleineren Platten (ca. 40/40). Wenn möglich werden intakte, vorhandene Platten wiedereingebaut. Für die Einfassungen ist eine schlichte Ausführung in hellem Werkstein, mit gesäuerter Oberfläche vorgesehen. Ein hoher Recycling-Anteil findet dabei nach Möglichkeit Berücksichtigung. Generell wird eine fortschreibende Interpretation der ursprünglichen Gestaltung vorgesehen. Um die Aufenthaltsqualität auf den Plätzen entlang der Promenade zu erhöhen werden wenige einzelne Bäume auch im Bereich der Plätze und der beiden Entrées vorgesehen. Die Sichtbeziehung zwischen den beiden Pavillonbauten vis-á-vis des Kino International bleibt dennoch erhalten. Um das Promenadenband freizustellen wird umlaufend ein schmales Fries aus Mosaik vorgesehen. Dieses ermöglicht deutlich bessere Schnittstellen zu den angrenzenden Gebäuden und Bauteilen.