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ULAP-Quartier

Im Kontext der wachsenden Stadt soll das „ULAP-Quartier“ neu beplant und dann bebaut werden. Dafür werden in einem wettbewerblichen Dialog mit Ihrer Beteiligung städtebauliche Planungsvorschläge erarbeitet

Die Beteiligung ist aktuell nicht möglich. Sie hat am geendet.
Was denken Sie über die verschiedenen Konzepte der Teams?
Bei der 2. Planungswerkstatt wurde an vier Thementischen folgende Schwerpunkte diskutiert. Dazu erstellte jedes Team vergleichbare Pläne, die Sie hier kommentieren können. Diese können nicht in die letzte Bearbeitungsphase der Teilnehmer einfließen, werden aber für den weiteren Prozess ausgewertet.

Nutzungen

Thementisch Nutzungen

Am Thementisch „Nutzungen“ ging es hauptsächlich darum, welche Nutzungen mit Quartiersbezug die Teams in den Erdgeschossen verorten und an wen diese sich richten. Weiterhin wurde diskutiert, welche Nutzungen des täglichen Bedarfs in der Umgebung fehlen und dringend benötigt werden, welche Bereiche kommerziell und welche sozial für die Nachbarschaft genutzt werden. Außerdem wurden Vorschläge gemacht, welche Nutzungen unter dem Bahnviadukts sinnvoll wären.

Kepler 32 + Urbanophil.köln + Gruppe F

Kepler 32, Urbanophil.koeln und Gruppe F bilden zwei Superblöcke aus, die mit einem „Quartiersband“ verbunden werden sollen. Der nordöstliche Superblock soll hoch verdichtet und aus einer metropolitanen Mischung aus Verwaltung, Wohnen und Einzelhandel bestehen. Im Erdgeschoss könnte es hier einen Vortrags- oder Veranstaltungssaal, den Aldi-Markt, einen Beratungsladen der Berliner Polizei und Gastronomie geben. Im zweiten Superblock, Richtung Moabit, stellt sich das Team eine Mischung aus Wohnen, Schule, Gewerbe und Kultur vor. In diesen soll auch der Urania-Saal integriert und aktiv für kulturelle Veranstaltungen genutzt werden. Der Straßenraum Alt-Moabit soll zum Boulevard geformt werden. Das Team schlägt vor, die nördliche Fahrbahn in einen Fußgängerbereich umzuwandeln, sodass Platz für Außengastronomie und Verweilmöglichkeiten entstehen kann. Unter dem Bahnviadukt sollen offene Freizeit- und Sportnutzungen, eine Fahrradgarage mit Werkstatt und Verleih sowie eine Bar/Club oder Event-Space Platz finden.

 

BJP + Mandaworks + Form follows you

BJP, Mandaworks und form follows you teilen das zu beplanende Gebiet in drei Quartiere ein: Ost, Mitte und West. Durch die Nähe zum Hauptbahnhof soll das Quartier Ost als dichtes, urbanes Arbeitsquartier ausgebildet werden. Hier möchte das Team Restaurants, Ausstellungsräume und Gastronomie im Erdgeschoss lokalisieren. Das Quartier Mitte soll durch das „Public Plateau“ Ost und West verbinden, das Parkdeck des Aldis verstecken und die Tramschienen zum Bahnviadukt überbrücken. Ein grüner, intimer Wohncampus mit unterschiedlichsten Wohnformen und der integrierten Sekundarschule könnte im Quartier West entstehen. In den Erdgeschosszonen stellt sich das Team kleinteilige gewerbliche Nutzungen sowie Gastronomie und Räume für sozialen Austausch vor. Die Schule soll ebenfalls die Tramschienen in der Emma-Herwegh-Straße überspannen und die Sporthalle unter dem Bahnviadukt platzfinden. Ebenfalls sollen sich hier eine kleine Werkstatt, ein Theater und ein Flexspace wiederfinden.

 

ISSS + Bauchplan

ISSS und Bauchplan wollen das neue ULAP-Quartier in 4 Blöcke aufteilen. Nach Nordosten, zum Hauptbahnhof hin, soll ein urbanes Entree mit zwei Hochpunkten für Verwaltung und Polizei entstehen. Um den Urania-Saal gruppieren sich die drei weiteren Blöcke und bilden einen Quartiersplatz aus. Zwei der Blöcke sollen mit Wohnnutzungen belegt werden und im dritten, an der Ecke Alt-Moabit und Emma Herwegh-Straße, soll die Schule untergebracht werden. Im Erdgeschoss entlang der Invalidenstraße stellt sich das Team kleinteilige Geschäfte für den alltäglichen Gebrauch vor. Auch der Aldi soll sich hier wiederfinden. In der ruhigeren Emma-Herwegh-Straße und Alt-Moabit sollen sich Restaurants und Cafés ansiedeln. Unter dem Bahnviadukt sind soziale Nutzungen sowie Sportmöglichkeiten (bspw. eine Boulderhalle) und Gastronomie geplant.