Zum Inhalt springen

Machbarkeitsstudie zur Managementstruktur für das Quartier Sonnenallee/Neuköllner Schifffahrtskanal

Neuköllner Schifffahrtskanal, Bereich zwischen Neuköllnische Allee im Süden und Kiehlufer im Norden. Die westliche Grenze ist das S-Bahnviadukt der Berliner Ringbahn, im Osten wird das Bearbeitungsgebiet durch die Baustelle der BAB A100 begrenz…

Blick auf Schifffahrtskanal mit Baukränen und modernen Gebäuden an dem Ufer
Ort
Neuköllner Schifffahrtskanal, Bereich zwischen Neuköllnische Allee im Süden und Kiehlufer im Norden. Die westliche Grenze ist das S-Bahnviadukt der Berliner Ringbahn, im Osten wird das Bearbeitungsgebiet durch die Baustelle der BAB A100 begrenzt.
Laufzeit
09-2024 bis 12-2024
Themen
Stadtentwicklung; Arbeit & Wirtschaft
Kosten
20.000 € Die Erarbeitung der Machbarkeitsstudie wurde von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe über „Bezirkliche Maßnahmen zur Verbesserung der Standortbedingungen von Gewerbebetrieben“ finanziert.
Art der Beteiligung
Mitwirkung
Referenznr.
2024-01054, bearbeitet am

Kurz & Knapp 

Die Machbarkeitsstudie untersuchte, welche Form von Standortmanagement am Neuköllner Schifffahrtskanal am besten passt und welche Maßnahmen nötig sind, um eine Managementstruktur zu etablieren. Ziel war es, gemeinsam mit den Immobilieneigentümerinnen eine geeignete Rechtsstruktur zu finden, um die Entwicklungsziele langfristig zu sichern. Außerdem sollte die Kooperation zwischen öffentlicher Hand und privaten Akteurinnen gefördert werden. Das Vorhaben ist abgeschlossen. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse liegt vor.

Was war geplant?

Im Jahr 2023 entstand ein Standortprofil für das Gebiet Sonnenallee/Neuköllner Schifffahrtskanal. Mehr Informationen dazu finden sich im Steckbrief zum Standortprofil. Das Standortprofil enthielt unter anderem ein Leitbild für das Gebiet sowie Handlungsempfehlungen und Maßnahmen.

Ein Ergebnis war die Empfehlung, für das Gebiet eine Managementstruktur einzurichten. Damit ist ein regionales Netzwerk gemeint. Zudem wurde angeregt, gemeinsam mit den Immobilieneigentümerinnen eine geeignete Rechtskonstruktion zu finden. Sie sollte die Umsetzung der Entwicklungsziele befördern und zu einer langfristig ausgerichteten, rechtsverbindlichen Kooperation zwischen der öffentlichen Hand und privaten Akteurinnen beitragen.

Um diesem Leitziel gerecht zu werden, wurde die Machbarkeitsstudie erarbeitet. Sie untersuchte, welche Form von Standortmanagement für das Quartier am besten passt und welche Maßnahmen nötig sind, um diese Managementstruktur zu initiieren und erfolgreich zu etablieren.

Beteiligung/Beteiligungskonzept

Die Grundstückseigentümer*innen im Gebiet wurden im Rahmen eines Workshops in die Machbarkeitsstudie einbezogen.

Zeitplan/Zeitschiene

  • 2023: Das Standortprofil für das Gebiet entstand.
  • September bis Dezember 2024: Die Machbarkeitsstudie wurde erarbeitet.
  • Dezember 2025: Die Zusammenfassung der Ergebnisse wurde veröffentlicht.

Ergebnisse

Die Machbarkeitsstudie wurde 2024 im Auftrag der Wirtschaftsförderung des Bezirksamtes Neukölln von der REALACE GmbH erstellt. Sie kam zu dem Ergebnis, dass für die Entwicklung des Neuköllner Schifffahrtskanals eine Managementstruktur notwendig ist, die öffentliche und private Akteur*innen langfristig verbindet.

Ausgangslage: Der Standort Neuköllner Schifffahrtskanal/Sonnenallee gilt mit seiner Wasserlage, der sehr guten Verkehrsanbindung (S-Bahn, Autobahn, Bus) und der Mischung aus alteingesessenem Gewerbe und neuen großformatigen Gewerbeprojekten als Innovationskern innerhalb Berlins. Es siedeln sich fortlaufend namhafte und innovative Unternehmen an. Die SRH Hochschule hat einen Campus mit rund 3.500 Studierenden aufgebaut, und das Estrel erweitert sein Hotel um einen Tower und eine Eventhalle. Um das Potenzial voll auszuschöpfen, ist eine stärkere Koordination und Vernetzung der Akteur*innen erforderlich.

Empfehlung Regionalmanagement: Im Vergleich zu anderen Modellen wie Immobilien- und Standortgemeinschaften (ISG) oder Vereinsstrukturen bietet ein Regionalmanagement laut Studie den klarsten rechtlichen Rahmen und eine neutrale Moderationsrolle. Zudem ermöglicht es den Einsatz von Fördermitteln und entlastet so private Akteur*innen. Es eignet sich besonders für die heterogene Akteurslandschaft aus Kreativwirtschaft, Gewerbe, Forschung und öffentlichen Einrichtungen.

Mögliche Aufgaben des Regionalmanagements:

  • Koordination und Vernetzung der Akteur*innen
  • Verbesserung von Sicherheit, Sauberkeit und Erreichbarkeit des Gebiets
  • Standortvermarktung und (inter)nationale Positionierung
  • Moderation und Unterstützung der Akteur*innen bei der Umsetzung von Projekten

Zukunftsvision: Der Neuköllner Schifffahrtskanal soll ein lebendiger Knotenpunkt für Arbeit, Begegnung und Genuss werden, ein Zukunftsquartier für innovative Unternehmen und kreative Netzwerke.

Eine Zusammenfassung des Ergebnisses finden Sie hier.

Weitere Informationen

Art der Beteiligung
Mitwirkung

Die Grundstückseigentümer*innen im Gebiet werden im Rahmen eines Workshops in die Machbarkeitsstudie beteiligt.

Kontaktinformation

Kontakt für Rückfragen

Faye Preusse

Wirtschaftsförderung und –beratung des Bezirksamtes Neukölln
Karl-Marx-Str. 83, 12043 Berlin

E-Mail: faye.preusse@bezirksamt-neukoelln.de

Telefon: 030 90239 3065

Webseite: https://www.berlin.de/ba-neukoelln/politik-und-verwaltung/service-und-organisationseinheiten/wirtschaftsfoerderung/

Verantwortliche Stelle

Bezirksamt Neukölln

Karl-Marx-Str. 83
12043 Berlin

Webseite: https://www.berlin.de/ba-neukoelln/