- Ort
- Plänterwald: Gelände zwischen Bulgarischer Straße, Uferbegrenzung der Spree, nördlicher Grenze des Flurstücks 22, Gemarkung 500, Flur 115, Kiehnwerder Allee, Dammweg, nordöstlicher, nordwestlicher und südöstlicher Grenze der Kleingartenanlage „Rathaus Tre
- Laufzeit
- Aufstellungsbeschluss: 28.05.2002. Bebauungsplan festgesetzt. Die Neueröffnung des Spreeparks ist für das Jahr 2027 geplant.
- Themen
- Kultur & Freizeit; Stadtentwicklung
- Kosten
- Kosten entstehen insbesondere durch den Personalaufwand innerhalb der Behörden und die durch Externe zu erstellenden Gutachten. Sie sind je nach Umfang und Schwierigkeitsgrad des Verfahrens unterschiedlich und allgemein nicht bezifferbar.
- Art der Beteiligung
- Mitwirkung
- Referenznr.
- 2021-00208, bearbeitet am
Der Bebauungsplan 9-7 schuf die planungsrechtlichen Voraussetzungen zur Entwicklung eines dauerhaft tragfähigen Kunst- und Kulturparks auf den Flächen des ehemaligen Vergnügungsparks „Spreepark" sowie des Eierhäuschens. Ein dem Areal angemessener, hochwertiger und umweltverträglicher Kunst- und Kulturpark soll entstehen und als Anziehungspunkt mit künstlerischen, kulturellen und gastronomischen Angeboten reaktiviert werden. Ziel der gesamten Spreepark-Entwicklung ist es, Mehrwerte für die Berliner*innen und den Tourismus, für die Natur, für den Kulturstandort Berlin sowie für die lokale und regionale Wirtschaft zu schaffen.
Umgesetzt wird das Vorhaben von der Grün Berlin GmbH. Der Spreepark gelangte 2014 wieder in den Besitz des Landes Berlin.
Eckdaten zum Verfahren
- Geltungsbereich: Gelände des ehemaligen Spreeparks und des Eierhäuschens in Plänterwald (siehe Ort)
- Art des B-Plans: Bebauungsplan
- Rechtsstand: Festgesetzt
- Aufstellende Behörde: Bezirksamt Treptow-Köpenick
- Aufstellungsbeschluss: 28.05.2002
- Projektträgerin (Parkentwicklung): Grün Berlin GmbH
Projektlaufzeit
Der Aufstellungsbeschluss erfolgte am 28.05.2002. Die Dauer von Bebauungsplanverfahren ist wegen der hohen Anzahl der zu Beteiligenden schwer prognostizierbar. In der Regel ist von mindestens zwei bis drei Jahren auszugehen. Der Bebauungsplan ist inzwischen festgesetzt. Die zentralen Bereiche des Parks werden bis 2027 realisiert. Die Neueröffnung ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen.
Bisheriger Verfahrensstand
Beteiligung der Öffentlichkeit (abgeschlossen)
Die Öffentlichkeit wurde in einem groß angelegten Prozess an den Planungen beteiligt. In zwei Phasen konnten sich Berlinerinnen über vier Jahre an den Planungen für den neuen Spreepark beteiligen und Vorschläge und Ideen einbringen. Tausende Menschen nahmen daran teil. Ein beratendes Netzwerk aus Vertreterinnen von Verwaltung, Naturschutz, Anwohnerschaft, Künstlerinnen und freier Kulturszene begleitete den Prozess. Die Ideen und Wünsche wurden im „Kursbuch Spreepark" gebündelt und im Herbst 2020 als Leitfaden an die Planerinnen für Freianlagen, Hochbau und Ingenieurbauwerke übergeben.
Bebauungsplanverfahren (abgeschlossen)
Die formelle Beteiligung der Öffentlichkeit und der Behörden erfolgte nach den gesetzlichen Vorgaben (§§ 3, 4 BauGB). Der Bebauungsplan wurde festgesetzt.
Umsetzung (laufend)
Die Hauptbaumaßnahmen für den neuen Spreepark sind in vollem Gange. Zuletzt wurden unter anderem folgende Fortschritte gemeldet (Stand Oktober 2026):
- Riesenrad: Das Riesenrad wurde im September 2025 mit neuer Tragkonstruktion wieder aufgestellt. Der Radkranz wurde mit insgesamt 40 sanierten und neu lackierten Speichen vervollständigt.
- Wasserbecken: Das 2024 begonnene Wasserbecken am Fuß des Riesenrads wurde im Juli 2026 gefüllt, die Wasserpflanzen wurden eingesetzt.
- Werkhalle: Die ehemalige Werkhalle erhielt ein neues Dach und wird saniert. Zurzeit entsteht ihr Innenausbau in Holzbauweise mit drei unabhängig nutzbaren zweigeschossigen Boxen für Veranstaltungs-, Technik- und Personalräume. Künftig dient sie als neuer Haupteingang und Veranstaltungshalle.
- Englisches Dorf: Es entsteht als Event-Location in nachhaltiger Holzbauweise neu.
- Tassenkarussell: Das Tassenkarussell wurde abgebaut und eingelagert. Die Kanne wurde im Juli 2026 wieder aufgebaut, die Tassen folgten.
- Picknick-Pavillon: Der ehemalige Imbiss-Pavillon erhielt im April 2026 ein originalgetreues Reetdach und wird mit Sitzgelegenheiten ausgestattet.
- Spielinseln, Wege, Pflanzungen: Im Park entstehen Spielinseln für alle Generationen, Wege, Plätze und Sitzgelegenheiten sowie Staudenpflanzungen unterhalb des Riesenrads. Außerdem werden dauerhafte Fahrrad-Abstellanlagen an den Eingängen montiert.
- Schwanenboote: Mehrere Boote der ehemaligen Schwanenbahn wurden saniert.
Wie geht es weiter?
Die zentralen Bereiche des Spreeparks werden bis 2027 fertiggestellt, die Neueröffnung ist für das Frühjahr 2027 vorgesehen. Über alle laufenden Bauarbeiten informiert der Bauticker auf der Projektseite. Zwei Webcams ermöglichen es, die Arbeiten am Riesenrad, am Wasserbecken und am Englischen Dorf live zu verfolgen. Informationen zu Beteiligung und Baufortschritt finden Sie auf der Spreepark Projektseite der Grün Berlin GmbH.
Quellen:
- Art der Beteiligung
-
Mitwirkung
Die Öffentlichkeit wurde in einem groß angelegten Prozess an den Planungen beteiligt. In zwei Phasen konnten sich Berlinerinnen über vier Jahre an den Planungen für den neuen Spreepark beteiligen und Vorschläge und Ideen einbringen.
Kontaktinformation
Kontakt für Rückfragen
Raum für Beteiligung Treptow-Köpenick
Rathaus Treptow und Köpenick
Neue Krugallee 4, Alt-Köpenick 21
12435 und 12555 Berlin
Verantwortliche Stelle
Bezirksamt Treptow-Köpenick
Alt-Köpenick 21
12555 Berlin