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06 - TREFFPUNKT GOSLARER UFER »INSEL-Treff«

Die bereits etablierte Nutzung als Grillplatz, die vorhandenen Nutzungs- und Gestaltungspotenziale sowie die Lage am Rande eines Gewerbegebiets bilden die Basis, den Teilbereich zum »INSELTreff « mit vielfältigen Nutzungsangeboten auszubauen. Die diversen Möglichkeiten zur Aneignung des Raums tragen zur Identitätsstiftung bei und stärken die Wahrnehmbarkeit der Mierendorff- INSEL und des Rundwegs.

Die räumliche Unterteilung in verschiedene Nutzungsbereiche für Sport, Veranstaltungen und zum Grillen trägt zur Vermeidung von Konflikten bei.

Für den Sportbereich wird die witterungsgeschützte Unterführung der S-Bahntrasse als Entwicklungsfläche zum Skate- und Kletterpark empfohlen. Die horizontalen und vertikalen Flächen der Bahnunterführung bilden eine spannende Spielfläche für »Urban Art«.

Als informeller Veranstaltungsort wird eine Sitztribüne mit multifunktional nutzbarer Vorfläche dienen, die bei Veranstaltungen um eine Bühne ergänzt werden kann.

Im Grillbereich sind befestigte Grillstationen mit Sitzmöglichkeiten vorgesehen, wodurch der Abschnitt strukturiert und einer Zerstörung der Rasenfläche vorgebeugt wird. Die Versetzung der Bewegungsgeräte des Aktivplatzes an einen zentraleren Standort im Bereich des Goslarer Platzes ist vorgesehen.

Die räumliche Nähe ermöglicht nicht nur, die Nutzungen innerhalb des Teilbereichs miteinander zu verknüpfen: Angrenzende Angebote und Flächen, wie die Kleingärten und das geplante Jugend- Kultur-Zentrum im nahe gelegenen Wasserturm, bieten Potenziale für vielfältige Nutzungen und Synergieeffekte.

Neben der gestalterischen Aufwertung des südlichen Eingangsbereichs sind in diesem Bereich ein anfahrbarer Müllsammelplatz sowie öffentliche Toiletten unmittelbar an der Gaußstraße vorgesehen, um der intensiven Nutzung des Bereichs zu begegnen. Um eine barrierefreie Nutzung des Rundwegs zu erreichen, ist der bestehende, schmale Pfad zu versiegeln und zu einer berollbaren Wegeverbindung auszubauen. Im Detail sind für die Wegeführung und die dabei vorhergesehene räumliche Verknüpfung der dargestellten Angebote unterschiedliche Lösungen denkbar.

Referenznr.: 2020-06963