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Vorstellung und Diskussion des erarbeiteten Standortentwicklungskonzepts für den „Sportpark am Rodelberg“

Auf Basis der erfolgten Analysen und der durchgeführten Beteiligungen im letzten Jahr (u. a. Online-Beteiligung, öffentlicher Planungsworkshop, Rundgang mit Sportvereinen) wurde in Abstimmung mit den bezirklichen Fachämtern ein Standortentwicklungskonzept für den künftigen „Sportpark am Rodelberg“ erarbeitet. Nachfolgend wollen wir Ihnen das Konzept vorstellen und mit Ihnen darüber diskutieren.

Welchen Anmerkungen, Hinweise und Ergänzungen haben Sie zu Entwürfen?

Über die Kommentarfunktionen können Sie Anmerkungen und Ergänzungen zum Standortentwicklungskonzept und zu den einzelnen Konzeptbereichen machen. – Hinweis: Sie müssen sich auf mein.Berlin.de registrieren/einloggen, um teilnehmen zu können.

abgeschlossen

Darstellung der Konzeptbereiche

Sportstätte Neue Krugallee 219 und angrenzende Freiflächen

Sportstätten

Für die Sportstätte Neue Krugallee 219 werden folgende Maßnahmen vorgeschlagen:

  • Verschiebung des Kunststoffrasen-Großspielfeldes für Fußball Richtung Sportfunktionsgebäude (1), sodass das östlich liegende bisherige Naturrasen-Kleinspielfeld für Fußball/Rugby auf Großspielfeldmaße vergrößert werden kann (2), dieses Spielfeld sollte zudem eine Trainingsbeleuchtung erhalten; Nutzung der Spielfelder hauptsächlich durch Vereine 
  • Errichtung einer Tribüne zwischen Sportfunktionsgebäude und Kunststoffrasen-Großspielfeld (3)
  • Ergänzung des bestehenden Sportfunktionsgebäudes durch ein weiteres Gebäude mit u. a. öffentlich nutzbaren WCs, Umkleiden und Sanitäranlagen, die auch durch selbstorganisiert Sporttreibende genutzt werden können, kleinem Bewegungsraum, kleinem Ausschank sowie zusätzlichen Lagermöglichkeiten für Sportgeräte (4)
  • Aufwertung des Außenbereichs: Sitzmöglichkeiten, barrierefreie Zuwegung zu den Spielfeldern, Fahrradstellplätze (evtl. auch überdacht und beleuchtet, mit Sonderstellplätzen für z. B. Lastenräder oder Kinderwagen, E-Bike-Lademöglichkeit) (5)
  • Schaffung eines zusätzlichen Weges südlich der beiden Großspielfelder als direkte Wegeverbindung zur langfristig geplanten Fuß- und Radbrücke (6)

Für die angrenzenden Neben- und Freiflächen wird vorgeschlagen, zusätzliche Sportangebote zu schaffen, die vollständig oder teilweise auch durch selbstorganisiert Sporttreibende genutzt werden können: 

  • Hindernisparcours (mit anspruchsvollen Elementen) (7)
  • Kinder-Seilbahn (8)
  • Motorik-/Spielparcours (generationenüberfreiend, naturnah gestaltet) (9)
  • Tischtennistische (10)
  • Multifunktionsspielfeld für Fußball und Basketball (11)
  • Beachvolleyballspielfeld (12)
  • Boule-Anlage (13)
  • Sportbox (Sportgeräteverleih per App) (14)

Freifläche an der Spree, Zugang zur Spree, Brückensteg über den Britzer Verbindungskanal

freifläche

Um auch weiterhin freie Nutzungen zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, an der Spree eine Fläche von etwa 2.000 m² freizuhalten und diese als frei bespielbare Rasenfläche zu gestalten. (1) Ein kleines Café (mit Sommerbetrieb) mit teilweise überdachten Picknicktischen, einschließlich öffentlich nutzbarem WC (2), neu angelegte Trittstufen als Zugang zur Spree (3) sowie Sitzmöglichkeiten am Wasser (4) schaffen einen attraktiven Zielort.

Zudem werden Flächen freigehalten, die für die Umsetzung der landesplanerischen Zielsetzung eines Brückenstegs über den Britzer Verbindungskanal benötigt werden. (5)

Gelände der Treptower Rudergemeinschaft e. V.

rudergemeinschaft

Die Treptower Rudergemeinschaft e. V. (TRG) wird stark nachgefragt und möchte daher künftig weiter wachsen. Langfristiges Ziel des Vereins ist es, 100 neue Mitglieder aufzunehmen. Dafür ist es erforderlich, weitere Bootslagermöglichkeiten schaffen sowie Umkleiden und Sanitärräume für die Sporttreibenden vorzuhalten. Folgende Maßnahmen werden daher vorgeschlagen:

Stufe 1 – kurzfristig:

  • Sicherung des Nordteils der sog. Dreiecksfläche zur Nutzung als Bootssattelplatz durch die TRG (keine Belegung der Fläche mit Nutzungen, die eine künftige Weiterentwicklung im Sinne der TRG blockieren; keine Investition in Zwischennutzungen, die perspektivisch abgebrochen werden müssen)

Stufe 2 – mittelfristig:

  • Schaffung von Bootsplätzen für 50 neue Mitglieder
  • Errichtung eines Bootshallentraktes auf der Dreiecksfläche (6,00 m x 25,00 m lichtes Innenmaß, ggf. 7,50 m lichte Breite mit Möglichkeit der Unterstellung von Einergestellen und Bootsanhängern, unbeheizt, Scheddach mit PV-Anlage) (1)
  • Umnutzung von Übernachtungszimmern im 2. OG des Bootshauses/Villengebäude zu Umkleiden
  • Optimierung der Trainingszeiten, um Engpässe in den bestehenden Dusch-/Sanitärräumen zu vermeiden

Stufe 3 – langfristig: 

  • Schaffung von Bootsplätzen für weitere 50 neue Mitglieder

  • Errichtung eines zweiten südseitig anzubauenden Bootshallentraktes, Anbau modular in den gleichen Dimensionen des ersten Gebäudes (2)

  • Errichtung eines kleinen Sportfunktionsgebäudes mit zwei barrierefreien Umkleiden sowie Dusch-/Sanitärräumen und Schließfächern (3)

  • Sanierung des denkmalgeschützten Bootshauses, Grundrissanpassungen zur Schaffung zusätzlicher Funktionsräume (4)

Grünanlage Rodelberg

Grünanlage

Um die Grünanlage Rodelberg mit ihren bereits vorhandenen Ausstattungen für Spiel und Sport zu stärken, wird vorgeschlagen, den bestehenden Rodelhang zu qualifizieren und eine ganzjährig nutzbare Rodelbahn zu errichten. (1) In einer Sportbox auf dem Gipfel des Rodelbergs könnten dafür per App erforderliche Rodelteller ausgeliehen werden. (2) Die Sportbox könnte zudem Ausleihgeräte für die dort befindliche Calisthenicsanlage enthalten. (3)

Liegenschaft der Berliner Bäder-Betriebe

Schwimmbad

Für die Freiflächen rund um die Schwimmhalle Baumschulenweg werden folgenden Maßnahmen vorgeschlagen:

  • Qualifizierung der Zuwegung zur Schwimmhalle aus Richtung Neue Krugallee: Kfz-Stellplätze (auch barrierefrei und mit E-Ladestation) mit baumbestandener Mittelpromenade für Zufußgehende (1)

  • Aufgabe der bisherigen Kfz-Stellplatzanlage und Umnutzung zu einem frei zugänglichen Mini-Fußballspielfeld (Spielfeldmaße 13 x 20 m) (2)

  • Schaffung von Fahrradstellplätzen (beleuchtet, teilüberdacht, mit Sonderstellplätzen für z. B. Lastenräder) (3)

  • Errichtung einer barrierefreien Rampe zur Schwimmhalle (4)

  • Errichtung eines Niedrigseil-Klettergartens entlang der Baumschulenstraße als zusätzliches Bewegungsangebot (5)

Baumschulenstraße, Zugang zur Spree, Lückenschluss des Uferweges

Zugang Spree

Um den Teilbereich der Baumschulenstraße zwischen Neue Krugallee und Spree für Zufußgehende und Joggende zu qualifizieren, wird vorgeschlagen, eine breite baumbestandene Promenade zu schaffen. (1) Auf der Spree könnte am Ende der Baumschulenstraße zudem ein schwimmender Bootsverleih errichtet werden, erreichbar über eine barrierefreie Zuwegung. (2)

Der aus dem Plänterwald kommende Uferweg sowie die Kiehnwerderallee Richtung sollen Richtung Süden fortgesetzt werden. Dafür sollte ein östlich der Tennisanlagen verlaufender Weg als Lückenschluss ergänzt werden. (3)

Östliches Ufer des Britzer Verbindungskanals

Östliches ufer

Seitens des Fachbereichs Grün des Bezirksamtes Treptow-Köpenick gibt es Planungen, die Flächen an der Spree zu qualifizieren und u. a. zwei Streetballanlagen (1) zu errichten. Die unterhalb der Minna-Todenhagen-Brücke befindliche Skateanlage soll ebenfalls qualifiziert werden. (2)

Um ein breiteres Angebots zu schaffen, wird vorgeschlagen, nicht nur eine Skatefläche zu errichten, sondern zusätzlich auch Rollsportanagebote für andere Zielgruppen, z. B. ein Pumptrack. Außerdem könnte ein Sportcontainer aufgestellt werden, in dem Sportgeräte ausgeliehen werden können.


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