Projektinformationen
Projektbeschreibung Schillingpromenade – Beteiligung zum freiraumplanerischen Wettbewerb
Die Schillingstraße, ihre Promenade sowie ihre beiden Spielplätze sollen vom U- und S-Bahnhof Jannowitzbrücke bis hin zum U-Bahnhof Schillingstraße umgestaltet werden. Dafür führt das Bezirksamt Mitte einen freiraumplanerischen Wettbewerb durch.
Zur Vorbereitung des Wettbewerbs wurde die Nachbarschaft im Herbst 2025 zu verschiedenen Beteiligungsformaten eingeladen, unter anderem hier auf mein.berlin.de. Vielen Dank für die interessierte Teilnahme! Die Hinweise und Ideen aus der Beteiligung wurden von der Gebietsbetreuung zusammengefasst und beim Fachämterworkshop auf ihre Realisierbarkeit geprüft. Die geprüften Beteiligungsergebnisse wurden in die Wettbewerbsauslobung eingearbeitet und den teilnehmenden Landschaftsarchitekturbüros als Grundlage für die Entwurfserstellung zur Verfügung gestellt.
Die Dokumentation der Kinder- und Jugendbeteiligung durch das Kinder- und Jugendbüro Mitte sowie die Dokumentation der Erwachsenenbeteiligung durch die Gebietsbetreuung können Sie jetzt hier nachlesen.
Die nächste Beteiligungsmöglichkeit findet am 27. August statt. Ort und Uhrzeit werden noch hier und auf der Gebietswebsite www.kma-mitte.de bekannt gegeben. Dort haben Sie am Vorabend der Jurysitzung die Möglichkeit, die Entwürfe öffentlich einzusehen und zu kommentieren. Die eingehenden Hinweise werden anschließend zusammengefasst und der Jury zur Beratung am Folgetag übergeben. Der Gewinnerentwurf wird im Anschluss öffentlich ausgestellt. Dieser stellt jedoch noch nicht den finalen Entwurf dar. Für die Überarbeitung ist eine weitere Beteiligungsmöglichkeit vorgesehen, bei der Sie erneut Anmerkungen und Vorschläge einbringen können.
Geschichte der Promenade
Die Schillingstraße wurde als Nahversorgungsachse des Gebiets konzipiert. Entlang des Fußgängerboulevards reihten sich für die 60er Jahre typische eingeschossige Verkaufspavillons, die die Nachbarschaft mit allem versorgten, was tagtäglich so benötigt wurde. Darüber hinaus waren im Ambulatorium auch Ärzte und andere Gesundheitseinrichtungen ansässig.
Nach der Wiedervereinigung sank die Bedeutung der Schillingstraße als Versorgungsachse, ein erheblicher Funktionsverlust stellte sich ein. Die Straße ist mittlerweile insgesamt unattraktiv. Der öffentliche Raum bietet wenig Aufenthaltsqualität und die Gestaltung entspricht nicht den Anforderungen an Klimaanpassung, Inklusion und Mobilität.
Planungen für den Stadtraum
Mit der Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Städtebaulicher Denkmalschutz“ im Jahr 2015 und der Erstellung des Maßnahmenplans für das Gebiet strebt der Bezirk eine Wiederbelebung der Schillingstraße an. Zur Unterstützung dieses Ziels ist auch der Neubau von fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshäusern entlang der Schillingstraße geplant. Bereits fertig gestellt ist hingegen der Neubau Holzmarktstraße 66. Neben den Neubauten soll nun aber auch der öffentliche Raum inklusive der Grünanlagen und der Spielplätze neugestaltet werden.
Ziel ist es die Schillingstraße funktional, gestalterisch und ökologisch aufzuwerten. Insgesamt soll für den Bereich eine höhere Aufenthaltsqualität und eine allgemeine Aufwertung erzielt werden, die der ursprünglichen und neuen Bedeutung der Straße gerecht wird. Zeitgemäße Anforderungen an Klimaschutz und Klimaanpassung, Verkehr und Nutzung müssen integriert werden. Hierzu zählen Maßnahmen zur Regenwasserversickerung oder zur Lösung der Nutzungskonflikte zwischen Rad- und Fußverkehr. Insgesamt soll für den Bereich eine höhere Aufenthaltsqualität und eine allgemeine Aufwertung erzielt werden, die der ursprünglichen Funktion der Promenade entspricht. Im Rahmen dieses Projekts wird auch die Fahrbahn inklusive Stellflächen näher untersucht und nach Bedarf einer Neugestaltung unterzogen.
Wettbewerb Schillingpromenade
Für diese Zielstellung plant das Bezirksamt Mitte einen freiraumplanerischen Wettbewerb. In der aktuellen Phase 0 werden der Auslobungsunterlagen in enger Abstimmung mit den zuständigen Fachämtern und Trägern öffentlicher Belange, wie etwa der Berliner Regenwasseragentur, erarbeitet.
Für den Herbst 2025 ist eine breite Öffentlichkeitsbeteiligung geplant. Als Bestandteil dazu führt das Kinder- und Jugendbüro Mitte eine Beteiligung der Kinder und Jugendlichen im Gebiet durch, die aufgrund der vielen Schulen in unmittelbarer Nähe besondere Aufmerksamkeit benötigen. Auf diese Weise sollen die Bedürfnisse und Ideen der Anwohner:innen und Nutzer:innen gezielt in die Wettbewerbsauslobung einfließen.
Mehr Informationen finden Sie unter https://www.kma-mitte.de/projekte/erneuerung-der-schillingstrasse.
Beteiligungsverlauf
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1. Online-Beteiligung
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2. Online-Beteiligung
Kontaktinformation
Kontakt für Rückfragen
KoSP GmbH
E-Mail: kma@kosp-berlin.de
Webseite: https://www.kma-mitte.de/projekte/erneuerung-der-schillingstrasse
Verantwortliche Stelle
Bezirksamt Mitte
Mathilde-Jacob-Platz 1
10551 Berlin
Webseite: https://www.berlin.de/ba-mitte/