Projektinformationen
Projektbeschreibung Schillingpromenade – Beteiligung zum freiraumplanerischen Wettbewerb
Die Schillingstraße, ihre Promenade sowie ihre beiden Spielplätze sollen vom U- und S-Bahnhof Jannowitzbrücke bis zum U-Bahnhof Schillingstraße umgestaltet werden – unter dem Projektnamen „Schillingpromenade“. Dafür führt das Bezirksamt Mitte einen freiraumplanerischen Wettbewerb durch, der im April 2026 gestartet ist.
Die nächste Beteiligungsmöglichkeit findet am 27. August ab 17:30 Uhr im Standesamt Mitte (Parochialstr. 3) zur Vorschau der Entwürfe statt.
Bevor eine Jury über die eingereichten Entwürfe zur Umgestaltung des Freiraums um die Schillingstraße entscheidet, möchten wir Ihnen die Gelegenheit geben, diese kennenzulernen und Ihre Meinung einzubringen. Bei der Vorschau können Sie die Entwürfe ansehen, Fragen stellen und Hinweise und Anregungen geben. Alle Rückmeldungen werden von der Gebietsbetreuung dokumentiert, zusammengefasst und der Jury für ihre Beurteilung vorgestellt.
Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Ihre Perspektiven!
Weitere Termine
- Freiluftausstellung auf der Schillingpromenade vor der Schillingstraße 1A vom 17. August - 2. November mit Spezial-Sprechstunden am 20. August und 24. September (16-18 Uhr)
- Ausstellung des Siegerentwurfs und aller eingereichten Arbeiten vom 8.-29. September im Rathaus Mitte (Galerie 1.OG)
- Online-Beteiligung zum Siegerentwurf über mein.berlin.de. Hier können Sie ab Anfang September Anmerkungen und Vorschläge zur Überarbeitung des Entwurfes einbringen.
Bereits erfolgte Beteiligung
Zur Vorbereitung des Wettbewerbs wurde die Nachbarschaft im Herbst 2025 zu verschiedenen Beteiligungsformaten eingeladen. Die Dokumentation der Kinder- und Jugenbeteiligung durch das Kinder- und Jugendbüro Mitte, die Dokumentation der Erwachsenenbeteiligung durch die Gebietbetreuung sowie die Kurzfassung der Auslobungsunterlagen können Sie auf der Gebietswebsite nachlesen.
Geschichte der Promenade
Die Schillingstraße wurde 1963 als eine der ersten Fußgängerpromenaden der DDR angelegt. Sie wurde als Naherholungs- und Versorgungsachse des Gebietes mit eingeschossigen Verkaufspavillons konzipiert. Die Gestaltung der Promenade mit Hochbeeten, Baumreihen und Schmuckwänden entsprach der angestrebten übergeordneten Funktion als Flanier- und Einkaufsmeile. Nach der Wende hat die Schillingstraße stark an Bedeutung verloren. Der öffentliche Raum ist mittlerweile unattraktiv und die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum sehr niedrig.
Planungen für die Versorgungsachse
Mit der Aufnahme in das Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren" (damals unter dem Titel „Städtebaulicher Denkmalschutz“) strebt der Bezirk eine Wiederbelebung der Schillingstraße an. Entlang der Promenade sind verschiedene Neubauten geplant, von denen zwei bereits umgesetzt und andere begonnen wurden.
Nun soll auch die Gestaltung des öffentlichen Raums sowie der Grünanlagen und Spielplätze erfolgen. Ziel ist es, die Schillingstraße funktional, gestalterisch und ökologisch aufzuwerten. Damit wird die Aufenthaltsqualität verbessert, die der ursprünglichen und neuen Bedeutung gerecht werden soll. Dabei müssen zeitgemäße Anforderungen an Klimaschutz und Klimaanpassung, Mobilität und Nutzung integriert und erhaltungsrechtliche Belange berücksichtigt werden.
Freiraumplanerischer Wettbewerb
Für diese Zielstellung führt der Bezirk Mitte von Berlin, finanziert aus Mitteln der Städtebauförderung, einen freiraumplanerischen Realisierungswettbewerb durch. Die Schillingstraße, ihre Promenade sowie ihre beiden Spielplätze sollen vom U- und S-Bahnhof Jannowitzbrücke bis zum U-Bahnhof Schillingstraße umgestaltet werden – unter dem Projektnamen „Schillingpromenade“.
Das Verfahren ist eingebettet in eine breite Öffentlichkeitsbeteiligung. Zusätzlich findet eine Abstimmung mit den unmittelbar betroffenen Nachbar:innen statt. Teilbereiche des Wettbewerbsgebietes befinden sich in Privateigentum. Die Umsetzung von Maßnahmen in diesen Bereichen setzt eine Kooperation mit den Eigentümern voraus.
Für die Planung und Umsetzung der Maßnahmen stehen Mittel aus dem Städtebauförderprogramm "Lebendige Zentren" zur Verfügung beziehungsweise wurden beantragt. Nach Abschluss des Wettbewerbs übernimmt die Grün Berlin GmbH in der Rolle als Bauherrin für das Land Berlin die Koordination aller weiteren Planungs- und Bauprozesse.
Terminübersicht des Wettbewerbs
Oktober 2025 Öffentliche Beteiligungen: Kinder- und Jugendbeteiligung sowie Erwachsenenbeteiligung durch die Gebietsbetreuung zur Vorbereitung der Auslobung
April 2026 Auswahl von 12 Büros aus 64 Bewerbungen, Beginn des Wettbewerbs
17. August bis 2. November 2026 Freiluftausstellung vor Schillingstraße 1A zum Verfahren und ab September zum Gewinnerentwurf mit Spezial-Sprechstunden am 20. August und 24. September (16-18 Uhr)
27. August 2026 Öffentliche Beteiligung bei der Vorschau der Entwürfe (ab 17:30 Uhr im Standesamt Mitte, Parochialstr. 3)
28. August 2026 Jurysitzung (nicht öffentlich)
8. bis 29. September 2026 Ausstellung aller Arbeiten im Rathaus Mitte (Galerie 1.OG)
September bis Oktober 2026 Möglichkeit der Beteiligung zum Siegerentwurf über mein.berlin.de
2027 Beginn der Planung
voraussichtlich 2030 phasenweise Umsetzung von Süden nach Norden
Beteiligungsverlauf
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1. Online-Beteiligung
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2. Online-Beteiligung
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3. Online-Beteiligung
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4. Online-Beteiligung
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5. Online-Beteiligung
Kontaktinformation
Kontakt für Rückfragen
KoSP GmbH
E-Mail: kma@kosp-berlin.de
Webseite: https://www.kma-mitte.de/projekte/erneuerung-der-schillingstrasse
Verantwortliche Stelle
Bezirksamt Mitte
Mathilde-Jacob-Platz 1
10551 Berlin
Webseite: https://www.berlin.de/ba-mitte/