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Ergebnisse

Kieztour mit dem Bezirksbürgermeister Oliver Igel durch die Bezirksregion

Allende-Viertel am Freitag, den 12.12.2025

„Alle zusammen im Allende: Die Weihnachtskieztour“

Treffpunkt: Emmy-Noether-Gymnasium, Pablo-Neruda-Str. 6-7, 12559 Berlin 

Teilnehmer/-innen: ca. 35

Teilnehmerinnen Bezirksamt: Ines Schilling und Nancy Leyda (SPK)

BildAm Freitag, dem 12. Dezember 2025, von 14 bis 17 Uhr, luden der Bezirksbürgermeister Oliver Igel und die SPK zur Kieztour „Alle zusammen im Allende: Die Weihnachtskieztour“

durch die Bezirksregion Allende-Viertel ein. 

Über 30 Teilnehmende waren der Einladung gefolgt. Los ging es um 14:00 Uhr im Emmy-Noether-Gymnasium. Nach einer Begrüßung durch die Schulleiterin Heike Arndt und Marco Brauchmann, Bezirksstadtrat für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport, sprachen auch der Bezirksbürgermeister Oliver Igel sowie Ines Schilling und Nancy Leyda von der SPK ein paar einführende Worte. Besonders aufmerksam verfolgt wurde dabei der Überblick zu Zahlen, Daten und Fakten zu der Bezirksregion Allende-Viertel, über die der Bezirksbürgermeister informierte. So erfuhr man u.a., dass der Altersdurchschnitt im Allende-Viertel um ca. 6 Jahre höher als im restlichen Bezirk liegt und der Anteil der Menschen, die 80 Jahre und älter sind, bei 16% liegt. Er stellt damit den höchsten Wert im Bezirk Treptow-Köpenick von Berlin dar.

Danach konnten die Teilnehmenden die Reptilienstation des Gymnasiums besichtigen. Dort gab es unter anderem mehrere Schlangenarten, Schildkröten und ein neugieriges Chamäleon. Die Tiere werden von den Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer AG unter Anleitung durch Thomas Hofmann versorgt und gepflegt. Das Gymnasium hat einen sehr engagierten Förderverein, der sich auch am Runden Tisch Allende-Viertel im Kiez vernetzt.

Im Anschluss lernten die Teilnehmenden die Arbeit der Community Health Nurses der DRK-Kliniken - Marie-Christin Petrasch und ihrer Kollegin Melina Hendlmeier - kennen und erhielten einen Einblick in das zentrale Unterstützungsangebote für pflegende An- und Zugehörige des DRKs. An mehreren Mitmach-Stationen konnte man erfühlen, was es bedeutet Demenz zu haben und warum Unterstützungsbedarf besteht und so wichtig ist.

Dann ging es in den Kiez Allende I entlang der Pablo-Neruda-Straße zur Salvador-Allende-Straße. Einen kurzen Zwischenstopp gab es bei der Salvador-Allende- Büste. Zwei langjährig ehrenamtlich Engagierte erzählten von der Pflege der Blumenkästen und dass sie sich häufig über achtlos weggeworfenen Müll in den Kästen ärgern, ihnen die Pflege der Kästen aber ein Herzensthema ist. Kurz vor der Kreuzung an der Salvador-Allende-Straße/ Pablo-Neruda-Straße berichtete die Initiative für mehr Verkehrssicherheit im Allende-Viertel – vertreten durch Paula Henschel vom Team der Mobilen Stadtteilarbeit - von Ihrer Arbeit. Die Initiative setzt sich für eine sichere Querungshilfe über die Salvador-Allende-Straße ein, die derzeit nur an zwei Ampeln zu überqueren ist. Zwischen beiden Ampeln liegt eine lange Strecke ohne Querungsmöglichkeit zum KIEZKLUB Allende und ins Wohngebiet, weswegen viele Menschen die Straße häufig nicht an den Ampeln überqueren und ein Risiko eingehen. 

Im Anschluss ging es in einem längeren Spaziergang vorbei an den DRK-Kliniken vom Allende-Viertel I in das Allende-Viertel II zum nächsten Stopp der Kieztour. Die Runde machte Halt beim Mehrgenerationengarten „BUDE“. Der Geschäftsführer des Vereins Marek Bauer und der Jugendsozialarbeiter des All-Teams (mobile Jugendsozialarbeit) Max Schwab berichteten über ihre vielfältige und engagierte Arbeit im Kiez. Bei einer kleinen Graffiti-Aktion konnten die Teilnehmenden selbst kreativ werden und sich in diesem Feld ausprobieren. Als Magnet wirkte aber auch das kleine Feuerchen im Garten, das zum kurzen Aufwärmen einlud. 

In Gesprächen ging es auch um die zukünftig geplante Entwicklung der Fläche und die langfristige Sicherung der dortigen Angebote. 

Von der BUDE ging es dann weiter zum Seniorenheim der Berliner Stadtmission „Müggelschlößchenweg“. Einen kurzen Zwischenstopp gab es an der Unterkunft für Geflüchtete in der Alfred-Randt-Straße. Dort berichtete Nancy Leyda von der SPK, dass die Unterkunft kürzlich leergezogen wurde, zurück gebaut wird und dort die Errichtung einer Typensporthalle durch das Bezirksamt geplant ist. Rund um die Unterkunft entsteht gerade eine Wanderausstellung, die der Geschichte des Ortes und seiner Menschen noch einmal Sichtbarkeit geben soll.

Im Seniorenheim der Stadtmission im Müggelschlößchenweg besuchten die Teilnehmenden den Weihnachtsmarkt, den viele Freiwillige und Nachbarschaftsorte des Allende-Viertels zusammen auf die Beine gestellt haben. Das Seniorenheim wird von einer sehr engagierten Leiterin -Heike Sujata - geführt, die sich dafür einsetzt, dass der Ort sichtbar im Kiez ist und den Menschen Gemeinschaft gibt. Am Eingang des Weihnachtsmarkts informierte das BENN-Team am eigenen Stand über seine Arbeit. An einem weiteren Stand konnte man mehr über das Nachbarschaftsprojekt „KulturenBrücke“ durch Nico Cacciapaglia (BENN-Team) und George Dakkak (Sozialarbeiter in der Gemeinschaftsunterkunft für Geflüchtete der Volkssolidarität) erfahren. Das KulturenBrücke-Projekt ist eine Zusammenarbeit zwischen der Volkssolidarität Berlin, dem BENN-Team Allende-Viertel und dem KIEZKLUB Allende. Sie bringt geflüchtete Männer und Nachbarn aus dem Allende-Viertel zusammen, um sich auszutauschen und Kulturen zu teilen Die Gruppe trifft sich wöchentlich im KIEZKLUB Allende.

Den letzten Stopp bildete der Stand des KIEZKLUBS Allende wo Angela Richter, die Leiterin der Handarbeitsgruppe, erzählte, was der KIEZKLUB – der erst seit 2022 im Allende-Viertel besteht -  für sie und die Nachbarschaft bedeutet.  Die Kieztour endete mit einem Abschiedsgruß des Bezirksbürgermeisters im Garten des Seniorenheims bei Glühwein und dem Schein vieler Lichterketten. Wir danken allen Teilnehmenden für diesen schönen Nachmittag, den Austausch und die Anregungen und den Engagierten für die Einblicke in Ihre Arbeit und Ihren Einsatz bei der Mitgestaltung eines lebenswerten Kiezes.