Zum Inhalt springen

Projektinformationen

Projektbeschreibung Der Weg zu mehr Inklusion in Treptow-Köpenick

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick entwickelt den Aktionsplan „Agenda: Mehr Inklusion“. Ziel ist es, Verwaltung und gesellschaftliches Leben im Bezirk barrierefreier und inklusiver zu gestalten.Bringen Sie Ihre Hinweise zu Barrieren, Bedarfen und konkreten Maßnahmen ein!

Projektbeschreibung

Das Bezirksamt Treptow-Köpenick erarbeitet derzeit den Aktionsplan „Agenda: Mehr Inklusion“. Grundlage sind die Vorgaben der UN-Behindertenrechtskonvention sowie des Berliner Landesgleichberechtigungsgesetz.

Ziel ist es, sowohl die Einrichtungen des Bezirksamtes als auch das gesellschaftliche Leben im Bezirk nachhaltig inklusiver zu gestalten.

Kern des Prozesses sind:

  • eine Bestandsaufnahme bestehender Strukturen zur Förderung von Inklusion
  • die Ermittlung konkreter Bedarfe
  • der Aufbau und die Stärkung eines fachlichen Netzwerks
  • die Entwicklung, Umsetzung und regelmäßige Überprüfung von Maßnahmen

Alle Abteilungen und Ämter des Bezirksamtes werden in diesen Prozess einbezogen.

Was bedeutet Inklusion?

Inklusion bedeutet, dass alle Menschen – mit und ohne Behinderungen – gleichberechtigt und selbstbestimmt an allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens teilhaben können.

Inklusion geht über Integration hinaus: Strukturen werden von Anfang an so gestaltet, dass alle Menschen darin Platz haben – unabhängig von individuellen Fähigkeiten oder Einschränkungen.

Nach der UN-Behindertenrechtskonvention sind Menschen mit Behinderungen Personen mit langfristigen körperlichen, seelischen, intellektuellen oder Sinnesbeeinträchtigungen, die in Wechselwirkung mit Barrieren an gleichberechtigter Teilhabe gehindert werden können.

Was bedeutet das für die bezirkliche Verwaltung?

Die Bezirksverwaltung Treptow-Köpenick trägt Verantwortung, Inklusion aktiv zu gestalten. Das bedeutet:

  • Barrierefreier Zugang zu Angeboten, Dienstleistungen und Informationen
  • Beteiligung von Menschen mit Behinderungen an Entscheidungsprozessen
  • Anerkennung von Unterschiedlichkeit als Normalität
  • Abbau baulicher, digitaler, kommunikativer und sozialer Barrieren
  • Kontinuierliche Weiterentwicklung inklusiver Strukturen

Inklusion ist ein fortlaufender Prozess, der Zusammenarbeit und Veränderungsbereitschaft erfordert.

Ihre Beteiligung: Barrieren, Bedarfe und Maßnahmen melden

Wir freuen uns über Ihre Hinweise!

Sie können:

  • bestehende Barrieren benennen
  • konkrete Bedarfe beschreiben
  • Maßnahmen vorschlagen
  • Zielgruppen benennen (z. B. Menschen mit körperlichen, kognitiven oder seelischen Behinderungen, Mitarbeitende der Verwaltung, allgemeine Öffentlichkeit)

Was ist mit „Bedarf“ gemeint?

Ein Bedarf beschreibt Bedingungen, die erfüllt werden müssen, um die Situation von Menschen mit Behinderungen zu verbessern – beispielsweise durch den Abbau von Barrieren oder durch gezielte Fördermaßnahmen.

Was ist mit „Maßnahme“ gemeint?

Die Maßnahme beschreibt, wie der benannte Bedarf konkret gedeckt werden soll. Optional können auch Teilziele oder Indikatoren benannt werden, an denen der Erfolg gemessen werden kann.

Weitere Möglichkeiten der Kontaktaufnahme

Koordinierungsstelle für die Umsetzung der UN-BRK nach LGBG

Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin, Raum B0.01

Telefon: 030 90297 2281

Fax: 030 90297 4141

E-Mail: agenda-inklusion@ba-tk.berlin.de

Per Post:

Postfach 910240, 12414 Berlin

Bitte geben Sie bei schriftlicher Kontaktaufnahme im Betreff an:„Maßnahmen für die Agenda: Mehr Inklusion“

Kontaktinformation

Kontakt für Rückfragen

Koordinierungsstelle für die Umsetzung der UN-BRK nach LGBG

Alt-Köpenick 21
12555 Berlin
Raum B0.01

E-Mail: agenda-inklusion@ba-tk.berlin.de

Telefon: 030 90297 2281

Webseite: https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/aktuelles/buergerbeteiligung/agenda-mehr-inklusion/

Verantwortliche Stelle

Bezirksamt Treptow-Köpenick

Alt-Köpenick 21
12555 Berlin

Webseite: https://www.berlin.de/ba-treptow-koepenick/